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	<title>Family Values &#187; Schulkind</title>
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	<description>Elternjahre sind keine Herrenjahre</description>
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		<title>Musik als innere Kathedrale</title>
		<link>http://www.familyvalues.de/2011/01/20/wenn-du-als-kind-spurst-dass-du-okay-bist-kannst-du-dir-dein-ganzes-leben-lang-jedes-wellnesscenter-sparen/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 12:08:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Lermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Schulkind]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur jedes dritte Kind lernt ein Instrument. Das ist zu wenig <a href="http://www.familyvalues.de/2011/01/20/wenn-du-als-kind-spurst-dass-du-okay-bist-kannst-du-dir-dein-ganzes-leben-lang-jedes-wellnesscenter-sparen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wenn du als Kind spürst, dass du okay bist, kannst du dir dein ganzes Leben lang jedes Wellnesscenter sparen&#8221;, sagt Angelika Bachmann (rechts im Bild) und erzählt uns in dieser hervorragenden Reportage von Stephanie Schiller viel Wahres über Kindheit, Hochbegabung und über Musik als innere Kathedrale: <em><a href="http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1560091/Ein-Leben-voller-Geigen-Musikerin-hilft-Jugendlichen.html" target="_blank">Ein Leben voller Geigen &#8211; Musikerin hilft Jugendlichen (Hamburger Abendblatt).</a></em></p>
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		<title>Ängste ablegen &#8211; Helm und Gurt anlegen</title>
		<link>http://www.familyvalues.de/2010/09/10/angste-ablegen-helm-und-gurt-anlegen/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 09:56:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Lermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Schulkind]]></category>

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		<description><![CDATA[Die amerikanische Mutter und Autorin Christie Barnes hat ein Buch veröffentlicht wie man es wohl nur in USA und Großbritannien findet: &#8220;The Paranoid Parent&#8217;s Guide&#8220;. Sie möchte überängstliche Eltern darauf hinweisen, wo die echten Gefahren für ihre Kinder lauern und &#8230; <a href="http://www.familyvalues.de/2010/09/10/angste-ablegen-helm-und-gurt-anlegen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die amerikanische Mutter und Autorin <a href="http://paranoidparents.hcibooks.com/about-christie-barnes/" target="_blank">Christie Barnes</a> hat ein Buch veröffentlicht wie man es wohl nur in USA und Großbritannien findet: &#8220;<a href="http://www.paranoidparentsguide.com/" target="_blank">The Paranoid Parent&#8217;s Guide</a>&#8220;. Sie möchte überängstliche Eltern darauf hinweisen, wo die echten Gefahren für ihre Kinder lauern und welche Ängste sie ablegen können.</p>
<p><span id="more-1338"></span></p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-1346" title="Ängste ablegen – Helm und Gurt anlegen" src="http://www.familyvalues.de/wp-content/uploads/2010/09/Ängste-ablegen-–-Helm-und-Gurt-anlegen-460x327.png" alt="" width="460" height="327" /></p>
<p>Bei ihren Recherchen hat sie Umfragen ausgewertet. Hier die Top-5 Ängste amerikanischer Eltern:</p>
<ol>
<li>Entführung</li>
<li>Amoklauf in der Schule</li>
<li>Terroristen</li>
<li>Gefährliche Fremde</li>
<li>Drogen</li>
</ol>
<p>Eine entsprechende deutsche Statistik habe ich nicht gefunden, aber ich schätze man braucht nur die &#8220;Terroristen&#8221; gegen &#8220;schlechte Schulnoten&#8221; auszutauschen, das könnte hinkommen. Übertragen kann man aber sicher, auf welche Art Kinder tatsächlich verletzt oder getötet werden:</p>
<ol>
<li>Verkehrsunfall</li>
<li>Mord (für gewöhnlich durch eine Person die dem Kind bekannt ist, nicht durch einen Fremden)</li>
<li>Misshandlung (auch hier meistens nicht durch Fremde)</li>
<li>Selbstmord</li>
<li>Ertrinken</li>
</ol>
<p>Auch keine schöne Liste, aber <span style="text-decoration: underline;">bis auf Punkt 1 sehr seltene und äußerst unwahrscheinliche Schicksalsschläge (&#8220;one in a million&#8221;)</span>. Warum so eine große Diskrepanz zwischen Vorstellung und Realität? Unser Bild von der Welt wird von den Medien geprägt, argumentiert Barnes nicht gerade überraschend, aber man kann es ja wirklich nicht oft genug wiederholen. Die Frequenz und Kontinuität mit der uns die Horrormeldungen erreichen, macht uns glauben, das wären die Bedrohungen, vor denen wir uns und unsere Kinder schützen müssen.</p>
<p>Aber genauso wie Sex And The City nicht das echte Leben von vier Frauen in New York zeigt (und sicher auch nicht nah dran ist), werden unsere Kinder von Terroristen, Entführern und Amokläufern bedroht. Die Wirklichkeit ist mal wieder nicht drehbuchreif: Im Auto und auf dem Fahrrad sollten die bekannten Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden. Mit Helm und Gurt schützen wir unsere Kleinen am besten. Und vielleicht mit ein bisschen mehr Freiraum, um die eigenen Kräfte kennen zu lernen und im Leben einsetzen zu können (ein schöner Artikel zum Thema &#8220;Generation Rücksitz&#8221; habe ich bei <a href="http://www.eltern.de/familie-und-urlaub/familienleben/eltern-aengste.html?page=1" target="_blank">eltern.de</a> gefunden).</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/kD-GW8SS67Y?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="385" src="http://www.youtube.com/v/kD-GW8SS67Y?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Freestyle-Urlaub 2010: Die ITB-Trends für Kinder und Familien</title>
		<link>http://www.familyvalues.de/2010/03/16/freestyle-urlaub-2010-die-itb-trends-fur-kinder-und-familien/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 09:38:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Lermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
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		<category><![CDATA[ITB]]></category>
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		<description><![CDATA[Einmal um die Welt und sich dabei noch was anschauen, dafür reichen natürlich keine zwei Tage. Die weltgrößte Tourismusmesse ITB in Berlin gönnt sich deshalb auch drei Fachbesucher- und zwei Publikumstage jedes Jahr im März. Bei meinem Besuch dort letzten &#8230; <a href="http://www.familyvalues.de/2010/03/16/freestyle-urlaub-2010-die-itb-trends-fur-kinder-und-familien/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einmal um die Welt und sich dabei noch was anschauen, dafür reichen natürlich keine zwei Tage. Die <a href="/2010/03/10/wenn-engel-reisen-was-bietet-die-reisebranche-auf-der-itb-kindern-und-familien/" target="_blank">weltgrößte Tourismusmesse ITB in Berlin</a> gönnt sich deshalb auch drei Fachbesucher- und zwei Publikumstage jedes Jahr im März. Bei meinem Besuch dort letzten Donnerstag und Freitag musste ich rigoros eine Menge schöner Themen und Aussteller auslassen, sonst wäre aus dem Vielen am Ende nichts Richtiges geworden. Starten wir also dort, wo eine Reise immer anfängt: vor der Haustür.</p>
<p><span id="more-1200"></span></p>
<p>Oder genauer gesagt in <a href="http://mcpom.com/" target="_blank">McPom</a>. So nennt der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern sehr ungezwungen mittlerweile sein Angebot für Kinder- und Jugendreisen. Am Messestand versichert mir ein Biologie-Pädagoge und Angestellter des <a href="http://www.mueritzeum.de">Müritzeums</a>, dass MV mittlerweile Bayern als erfolgreichstes Urlaubs-Bundesland überholt hat, was die Anzahl der belegten Betten im letzten Jahr angeht. Ich habe keine Quelle dafür gefunden, aber fest steht: Die Ostsee mit der Insel Rügen und die Mecklenburgische Seenplatte sind enorm attraktive Ziele für jede Altersgruppe, mit einem großen Angebot für Kinder und Familien, sowie für Schulklassen und Ferienfreizeiten. Wo es viel Wasser, große Wiesen, Tiere zum Anfassen gibt und alte Schlösser stehen, trifft man auf staunende und frohe Kindergesichter. Und Staunen ist nunmal das halbe Leben (oder zumindest die erste Hälfte der ersten Hälfte). Der Prospekt &#8220;<a href="http://www.auf-nach-mv.de/index.php?lang=1&amp;strg=779&amp;baseID=3238" target="_blank">Urlaub mit Kind und Kegel</a>&#8221; geht genau auf die für Kinder wichtigen Bedürfnisse im Urlaub ein: Strand, Abenteuer, viel Platz, Entdecken &#8211; und für die Eltern eine Prise Wellness und Schlemmen. Das sind alles Argumente, die  jede deutsche Urlaubsregion in seinem Prospekt doppelt unterstreicht. Doch für einen überzeugten Mittelmeerurlauber und Wahlbayer wie mich braucht es schon etwas mehr. Wahrscheinlich müssen wir uns mal selbst auf den Weg machen, um die Versprechungen aus den Prospekten zu verifizieren.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-1201" title="Norwegian Pearl" src="http://www.familyvalues.de/wp-content/uploads/2010/03/Norwegian-Pearl-460x175.jpg" alt="" width="460" height="175" /></p>
<p><strong>Freistil auf dem Sonnendeck</strong></p>
<p>Ein großes Reisesegment, das seit Jahren an einem Image-Wandel bastelt, ist die Abteilung &#8220;Cruises&#8221;, also Kreuzfahrten. Wir selbst haben für die nächste Saison bereits eine Woche auf einer dieser Glücksarchen gebucht, um das einfach mal auszuprobieren. Keiner meiner Freunde hat mich in der ersten Sekunde dazu beglückwünscht, die meisten haben skeptisch nachgefragt, ob wir das ernst meinen. Das Phänomen habe ich mir in Berlin von einer freundlichen Dame aus dem Marketing von <a href="http://www.ncl.de/" target="_blank">Norwegian Cruise Line</a> (NCL) erklären lassen: &#8220;Viele Europäer haben beim Stichwort Kreuzfahrt immer noch die Titanic im Kopf. In den USA hat im letzen Jahr jeder zweite seinen Urlaub auf einem Kreuzfahrtschiff gemacht, hier nur jeder neunte.&#8221;  Wieder eine Zahl für die ich keine Quellen finde. Aber jetzt denke ich an gut betuchte, ältere Amerikaner. Irrtum: &#8220;Das Durchschnittsalter auf unseren Schiffen liegt bei 45 Jahren. Wenn wir im Sommer im Mittelmeer unterwegs sind, dann sind natürlich noch mehr Kinder an Bord.&#8221; Und für die wird Einiges geboten: Die Betreuung auf den Schiffen ist nach Altersgruppen gestaffelt (2-5, 6-9, 10-12 und Teenager). Und zum Austoben gibt es eine Bowlingbahn, Kinderpool mit Wasserrutsche, eine Outdoor-Kletterwand 14 Decks über dem Meer sowie Kino, Theater, Basketball- und Volleyballfeld, um mal nur die für die Kids interessanten Enrichtungen zu nennen. Und man weiß schon <a href="http://www.ncl.de/shorex/showShoreEx.php?para1=NAP_61&amp;para2=99&amp;para3=1" target="_blank">im Vorfeld über die Website</a>, wie anstrengend und familientauglich die jeweiligen Landausflüge ausfallen.</p>
<p>&#8220;Das Leben an Bord ist schon sehr amerikanisch geprägt, NCL gehört schon lange einem US-Unternehmen, das Personal an Bord spricht englisch, doch es gibt auch einen <a href="http://www.ncl.de/more/de_service.php" target="_blank">deutschprachigen Gästeservice</a>. Wir unterscheiden uns von anderen Anbietern durch unser Freestyle-Konzept. Das heißt, es gibt keine festen Tischzeiten oder Tische in den Restaurants. Essen kann man abends wann man will zwischen halb sechs und halb zehn, und dann auch in zwei verschiedenen Restaurants hintereinander, wenn man möchte. Es gibt zwei Buffet- und Hauptrestaurants und dann noch Spezialitätenrestaurants gegen Bezahlung&#8221; (Steakhouse, japanische Küche, Showkochen, etc.). Nach dem Motto &#8220;Casual Resort&#8221; gibt es keinen Dresscode in den Restaurants und Clubs an Bord, nur &#8220;Empfehlungen&#8221;.</p>
<p>Auf dem Kreuzfahrtschiff (keins von NCL), dass uns im Frühjahr ans Mittelmeer bringt, gibt es bestimmt jeden Tag Punkt 19 Uhr eine hungrige Menschenschlange am Buffet und Frühstück nur zwischen 6 und halb 10, so wie es sich für einen europäischen Veranstalter gehört. Ein bisschen Freestyle fände ich im Urlaub eigentlich gar nicht verkehrt.</p>
<p><strong>Kinderreisen ohne Eltern</strong></p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-1203" title="Kinder am Strand von Föhr" src="http://www.familyvalues.de/wp-content/uploads/2010/03/Kinder-am-Strand-von-Föhr.jpeg" alt="" width="280" height="187" /><a href="http://www.ruf.de/" target="_blank">Ruf Jugendreisen</a> ist &#8220;die Nr. 1 als Reiseveranstalter für Kinder- und Jugendreisen&#8221;. Das Unternehmen blickt auf 28 Jahre Erfahrung in dem Segment. Los geht es ab 8 Jahren, wenn sich ein Kind auch ohne die Eltern im Hintergrund wohl fühlt. Das Erlebnis Ferienfreizeit, Sommercamp oder wie immer man es nennen möchte, wird von Ruf in viele Richtungen abgewandelt: Es gibt Handballcamps (10-16 Jahre), ein Festival-Camp (ab 12) oder das Englisch-Sprachcamp (9-13 Jahre) im <a href="http://www.ruf-kinderhotel.de/" target="_blank">Ruf Kinderhotel</a>. Eine Ferienfreizeit ist übrigens auch eine gute Übung für die Eltern, um zu sehen, wie sehr man seine Kinder gehen lassen kann, wenn es drauf ankommt &#8211; und wie geübt man noch ist, die Zeit mit seinem Partner und ohne Kinder zu verbringen. Ab einem gewissen Alter ist so ein Camp eine große Erfahrung für die Persönlichkeitsbildung der Kleinen, und natürlich eine Riesengaudi.</p>
<p>Weitere Trends von der ITB 2010 <a href="http://www.stern.de/reise/service/reisemesse-itb-die-reisetrends-fuer-2010-1550423.html" target="_blank">haben die Kollegen von stern.de gesammelt</a>.</p>
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		<title>Wenn Engel reisen. Was bietet die Reisebranche auf der ITB Kindern und Familien?</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 13:47:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Lermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kleinkind]]></category>
		<category><![CDATA[Schulkind]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[ITB]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Es geht wieder auswärts!&#8221;, hätte man Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle gerne sagen gehört, doch seine Eröffnungsrede auf der weltgrößten Reisemesse ITB in Berlin galt den Hotelketten, Reiseveranstaltern und den anderen 11 000 Ausstellern, die vom 10. bis 14. März 2010 für &#8230; <a href="http://www.familyvalues.de/2010/03/10/wenn-engel-reisen-was-bietet-die-reisebranche-auf-der-itb-kindern-und-familien/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Es geht wieder auswärts!&#8221;, hätte man Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle gerne sagen gehört, doch seine Eröffnungsrede auf der weltgrößten Reisemesse <a href="http://www1.messe-berlin.de/vip8_1/website/Internet/Internet/www.itb-berlin/deutsch/index.html" target="_blank">ITB in Berlin</a> galt den Hotelketten, Reiseveranstaltern und den anderen 11 000 Ausstellern, die vom 10. bis 14. März 2010 für die schönste Zeit des Jahres und für die Wege zwischen hier und dort alle Register für uns ziehen.</p>
<p><span id="more-1171"></span></p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-1174 aligncenter" title="itb_2010" src="http://www.familyvalues.de/wp-content/uploads/2010/03/itb_2010.jpg" alt="Wenn Engel reisen: ITB Berlin 2010" width="480" height="161" /></p>
<p>&#8220;Werden die Deutschen wieder mehr ins Ausland reisen?&#8221;, fragen sich die internationalen Reiseveranstalter (und in diesem Jahr vor allem die Türkei als &#8220;Offizielles Partnerland&#8221;). Doch wir fragen uns jedes Jahr: Wie reisen wir mit unseren Kleinsten? DVD-Player an den Sitz gehängt und ab in den Superstau nach Österreich? Und wenn nicht, welche Fluggesellschaft erträgt meine Kinder auf dem Weg nach Australien? Welche Ferienanlagen sorgen für eine bleibende, schöne Erinnerung beim meinem Nachwuchs? Welcher Club hat eine nette Betreuung? Und wo machen eigentlich die ganzen Eltern Urlaub, mit denen <em>ich</em> gut auskomme? Die Antworten auf viele Fragen dieser Art müssen Eltern im Laufe der Jahre selbst herausbekommen. Doch ein paar können uns hoffentlich die auf Familienreisen spezialisierten Aussteller auf der ITB beantworten. Wir werden vor Ort ein paar Infos und Stimmen dazu einsammeln. Wer besondere Wünsche hat, kann uns unter <a href="http://twitter.com/familyvalues/">@familyvalues</a> gerne auf den Twitter gehen.</p>
<p>&#8220;Junges Reisen bleibt auf Erfolgskurs&#8221;, so wird das Messesegment &#8220;<strong>Youth Travel</strong>&#8221; in Halle 4.1 für die Aussteller beworben. Erfolg haben wir gerne, auch wenn wir im Urlaub mal Pause davon machen wollen. Hierbei aber geht es speziell um deutsche Anbieter von Klassenfahrten und Jugend-Projektfahrten. Auch die Stände der Aussteller zu den &#8220;<strong>Cruises</strong>&#8220;, also den Hochsee- und Flusskreuzfahrten, werde ich mir näher anschauen. Da hat sich Einiges getan in letzter Zeit und die aktuellen Angebote sind enorm auf Familien ausgerichtet.</p>
<p>Was noch? Abenteuer? Wellness? Whalewatching? Wir wollen den Kleinen doch die Welt zu Füßen legen. Welcher Veranstalter hilft uns dabei? Nach der Messe wissen wir vielleicht mehr.</p>
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		<title>Tabakqualm macht Kinder hyperaktiv, Betreuungsgeld erhöht Fernsehkonsum</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 09:54:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Lermann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die vielen Studien und Zahlen machen Eltern täglich ein bißchen mehr orientierungslos. Aber bei ein paar Dingen sind wie uns sicher: Zigarettenrauch ist nicht gut für unsere Kinder und zuviel Fernsehen auch nicht. Trotzdem hat mich der Beitrag in Süddeutschen &#8230; <a href="http://www.familyvalues.de/2009/12/05/tabakqualm-macht-kinder-hyperaktiv-betreuungsgeld-erhoht-fernsehkonsum/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.familyvalues.de/wp-content/uploads/2009/12/jugendliche-rauchen-und-kiffen1.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1120" title="Pippi und ihre Freunde" src="http://www.familyvalues.de/wp-content/uploads/2009/12/jugendliche-rauchen-und-kiffen1-460x300.jpg" alt="Pippi und ihre Freunde" width="460" height="300" /></a>Die vielen Studien und Zahlen machen Eltern täglich ein bißchen mehr orientierungslos. Aber bei ein paar Dingen sind wie uns sicher: Zigarettenrauch ist nicht gut für unsere Kinder und zuviel Fernsehen auch nicht. Trotzdem hat mich der Beitrag in Süddeutschen Zeitung von heute überrascht, wo man liest, <a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/170/496485/text/">welche weiteren Auswirkungen das Passivrauchen auf Kinder haben kann</a>: &#8220;&#8230; Hyperaktivität, Aufmerksamkeitsdefizite oder Störungen in der Beziehung mit Gleichaltrigen, fanden Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München zusammen mit Kollegen der Ludwig-Maximilians-Universität München heraus.&#8221; Einen weiteren Schuldigen für sogenannte &#8220;Verhaltensauffälligkeiten&#8221; bei Kindern gefunden zu haben, macht die Sache nicht gerade leichter und lenkt ab von anderen Defiziten in der allgemeinen Betreuungssituation. <a href="http://www.heise.de/tp/blogs/6/146607">Heise zitierte neulich</a> eine amerikanische <a href="http://www.eurekalert.org/pub_releases/2009-11/sc-dcm111909.php">Studie</a> mit dem schönen Titel &#8220;Daycare may double TV time for young children&#8221;. Demnach schauen &#8220;Vorschulkinder, die Zuhause betreut werden,  durchschnittlich 2,4 Stunden täglich Fernsehen&#8221; Demgegenüber stehen 0,4 Stunden bei Kindern, &#8220;die in einem Zentrum betreut werden&#8221;. Ich halte viel von professioneller Kinderbetreuung und schließe die Mutter dabei nicht aus. Doch im Hort und in der Kita kann sich das Kind sicher sein: Der Fernseher bleibt aus und geraucht wird vor der Türe.</p>
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		<title>Der Apfel ist vom Tisch &#8211; Obstbäume für alle!</title>
		<link>http://www.familyvalues.de/2009/11/30/der-apfel-ist-vom-tisch-obstbaume-fur-alle/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 10:44:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Lermann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Anfang Oktober hatte das Statistische Bundesamt eine &#8220;Apfelernte von 970 000 Tonnen im Jahr 2009 erwartet. Seit der Erfassung der Ernteerträge in Tonnen je Hektar 1993 wurden nur in den Jahren 2000, 2007 und 2008 höhere Hektarerträge erzielt.&#8221; Die brauchen &#8230; <a href="http://www.familyvalues.de/2009/11/30/der-apfel-ist-vom-tisch-obstbaume-fur-alle/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.familyvalues.de/wp-content/uploads/2009/11/apfelernte2_0908.jpg"><img class="size-medium wp-image-1107 alignright" title="Apfelernte" src="http://www.familyvalues.de/wp-content/uploads/2009/11/apfelernte2_0908-352x459.jpg" alt="Apfelernte" width="227" height="295" /></a>Anfang Oktober hatte das Statistische Bundesamt eine &#8220;Apfelernte von 970 000 Tonnen im Jahr 2009 erwartet. Seit der Erfassung der Ernteerträge in Tonnen je Hektar 1993 wurden nur in den Jahren 2000, 2007 und 2008 höhere Hektarerträge erzielt.&#8221; Die brauchen wir auch, denn in Deutschland werden durchschnittlich pro Kopf jedes Jahr 17 kg Äpfel verzehrt. Damit diese Zahl nicht noch unnötig steigt, <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article4096221/Bundeslaender-wollen-nicht-fuer-Schulobst-zahlen.html?query=%E4pfel%20kostenlos%20schule">haben sich die Bundesländer entschlossen, den täglichen Gratis-Bioapfel für Schüler in Deutschland nicht einzuführen</a>. Viel zu teuer! Könnte sich ja am Ende jeder bedienen, meinte auch die <a href="http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp?tpl=common/zwischenseite.asp&amp;dx2={A184845E-3A05-343E-CA79-E392E3643AE8}&amp;rub={035D49F5-2EC3-47D5-A803-F3F19B49A0EA}">FAZ gestern</a>. Äpfel für alle, so weit kommt&#8217;s noch.</p>
<p><span id="more-1104"></span></p>
<p>Ich muss beichten, dass mir die Kostenloskultur bei Äpfeln (nicht Apple!) gar nicht fremd ist. In meiner Kindheit hatte ich Zugriff auf viele Obstbäume. Sie lehrten einen das Klettern und dass man mit Höhenangst hungrig blieb. Kirschen, Mirabellen, Zwetschgen und Äpfel, hart, weich, süß und sauer, machten mich mit meinen ersten Bauchschmerzen bekannt und mit dem Geschmack von Würmern. Ich glaube, die Menge an Obst pro Jahr, die ich mir damals zugeführt habe, wird in Deutschland nie mehr erreicht werden. Von der Bewegung ganz zu schweigen. Warum also nicht Obstbäume auf Schulhöfen? Die Kosten wären sicher niedriger als täglich die Logistik anzustrengen, das Obst kistenweise heranzuschaffen. Außerdem kämen auch Stadtkinder mal in den Genuß, zur Nachrungsbeschaffung auf Bäume zu klettern. Und wenn gerade mal keine Ernte ansteht, dann würde man sie je nach Saison schmücken und andere Leckereien an die Äste hängen.</p>
<p>Die Unfallgefahr? Ja, die ist enorm. Ich selbst bin zwei mal aus großer Höhe runtergerauscht, üble Sache. Ich glaube, meine Skoliose kommt daher. Und das können wir uns nicht leisten bei dem katastrophalen Zustand unseres Gesundheitssystems, das ist wahr.</p>
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		<title>Wir haben vorgelesen. 8000 Stunden Lesezeit für Schulkinder</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 10:34:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Lermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Familienpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Schulkind]]></category>
		<category><![CDATA[Lesezeit]]></category>
		<category><![CDATA[Vorlesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute ist bundesweiter Vorlesetag. Das hieß für mich, dass ich heute morgen von 8.30 bis 9.30 Uhr in der örtlichen Grundschule 15 Schüler aus der zweiten bis vierten Klasse vor mir sitzen hatte, die sich darauf gefreut haben, eine gute &#8230; <a href="http://www.familyvalues.de/2009/11/13/wir-haben-vorgelesen-8000-stunden-lesezeit-fur-unsere-schulkinder/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.familyvalues.de/wp-content/uploads/2009/11/DSC01339.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-1071 alignright" title="Zu viel der Ehre: Meine Urkunde für eine Stunde Vorlesen" src="http://www.familyvalues.de/wp-content/uploads/2009/11/DSC01339-150x150.jpg" alt="Zu viel der Ehre: Meine Urkunde für eine Stunde Vorlesen" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Heute ist bundesweiter Vorlesetag. Das hieß für mich, dass ich heute morgen von 8.30 bis 9.30 Uhr in der <a href="http://www.grundschulmaterial.de/">örtlichen Grundschule</a> 15 Schüler aus der zweiten bis vierten Klasse vor mir sitzen hatte, die sich darauf gefreut haben, eine gute Geschichte zu hören. Im ganzen Land haben 8000 Mütter und Väter (und wahrscheinlich auch Omas und Opas) mitgemacht. Die Aktion hat auch einen offiziellen Namen: <a href="http://www.wirlesenvor.de">Wir lesen vor, eine Initiative der ZEIT und der Stiftung Lesen</a>.</p>
<p><span id="more-1069"></span>Es hat Spaß gemacht und die 60 Minuten gingen schneller rum als bei der Arbeit. Es wurde zu Beginn betont, dass die Stunde nicht nur aus Vorlesen bestehen soll, sondern auch Zeit genug eingeplant werden soll, um ein Bild zu malen und noch mal über das Vorgelesene zu reden.</p>
<p>Ich lese, wie viele andere Eltern auch, meinen Kindern regelmäßig vor und im Laufe der Jahre habe ich an meinem Vortrag feilen können, denn Vorlesen ist nicht weniger als das &#8211; ein Vortrag, der fesseln soll. Ich habe heute wieder gemerkt: Man kann Kinder in ihren (vielen) unkonzentrierten Momenten (die ihnen auch zustehen) mit einer etwas stärker betonten Silbe oder einer einfachen Geste im nu wieder einfangen und auch festhalten. Oder wie es in den <a href="http://www.wirlesenvor.de/zwoelf_goldene_regeln.html">Zwölf goldenen Vorlese-Regeln</a> heißt: &#8220;Vermeiden Sie das „Runterleiern&#8221;, denn Kinder spüren, wenn Sie mit den Gedanken nicht dabei sind.&#8221; Und: Zwischenfragen sind nicht nur erlaubt, sondern unbedingt zu beantworten, am besten von den anderen Kindern.</p>
<p>Nach einer der kürzesten Schulstunden meines Lebens und mit angerauhten Stimmbändern wurde ich mit den anderen Vorleseeltern noch im Lehrerzimmer zu Kaffee und Kuchen eingeladen und jeder bekam eine Urkunde zum Event. Erfreulich war auch die große Anzahl an Vätern in der Runde, viele davon sind nicht zum ersten mal dabei, und auch die übrigen kommen gerne im nächsten Jahr wieder.</p>
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		<title>Operation Stelzenhaus (2): Pi mal Daumen hoch zwei</title>
		<link>http://www.familyvalues.de/2009/08/04/operation-stelzenhaus-2-pi-mal-daumen-hoch-zwei/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 14:48:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Lermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[DIY]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Schulkind]]></category>
		<category><![CDATA[Dielenbretter]]></category>
		<category><![CDATA[Kantholz]]></category>
		<category><![CDATA[Stelzenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Winkelverbindungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Am meisten gereizt hat mich an dem Bauvorhaben ja, dass ich relativ gefahrlos ohne Anleitung loslegen konnte. Jeder noch so unbedeutende IKEA-Artikel hat eine mehrseite Montageanleitung. Aber hier habe ich den Bauplan im Kopf und da wächst und gedeiht er. &#8230; <a href="http://www.familyvalues.de/2009/08/04/operation-stelzenhaus-2-pi-mal-daumen-hoch-zwei/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am meisten gereizt hat mich an dem <a href="/2009/06/16/operation-stelzenhaus_1/">Bauvorhaben</a> ja, dass ich relativ gefahrlos ohne Anleitung loslegen konnte. Jeder noch so unbedeutende IKEA-Artikel hat eine mehrseite Montageanleitung. Aber hier habe ich den Bauplan im Kopf und da wächst und gedeiht er. Irrtümer tauchen auf, werden eliminiert, manchmal überstehen welche den Prozess und schaffen es in die Wirklichkeit. Aber auch das ist kein Drama, denn ich habe genug Zeit, um die ganze Hütte auch wieder abzureißen und vollkommen neu aufzubauen. Meine Töchter nehmen die Baustelle mittlerweile genauso stoisch hin wie ich, keine Ungeduld treibt uns an, das nasse Wetter in den letzten Wochen hat sie uns ausgetrieben. Doch in kleinen Schritten konnten wir hier und da weiterbauen.</p>
<p><span id="more-966"></span></p>
<p><strong>Tag 2 und 3: Pfosten befestigen, Querverbindungen, Boden und Dachgerüst einziehen<br />
</strong></p>
<p>Für das Gerüst habe ich oft und viele Kanthölzer (Durchmesser &#8211; passend zum Pfostenträger &#8211; 70 mm) eingekauft und auf die entsprechenden Längen zurecht gesägt. Im Urzustand (Länge zirka 3 m) habe ich nur die vier Eckpfosten gelassen, die mit jeweils vier ziemlich dicken Schrauben an den Pfostenträgern befestigt wurden.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-967" title="stelzenhaus_pfosten" src="http://www.familyvalues.de/wp-content/uploads/2009/08/stelzenhaus_pfosten-460x345.jpg" alt="stelzenhaus_pfosten" width="460" height="345" /></p>
<p>Natürlich geht ohne gescheites Abmessen nichts, aber ab der vierten Größe, die man mit den anderen kombiniert, tendiere ich dazu, erst mal die ersten drei Schritte zu erledigen. Vor dem Dach kommt der Boden. In einer Höhe von 140 cm soll der erste und einzige Stock eingezogen werden. Hier kommen die zugeschnittenen Kanthölzer (immer noch 70 mm) zum Einsatz. Gegen die Schwerkraft wirken Winkel- und Flachverbindungen, deren viele Löcher mit weiteren Schrauben gestopft werden wollen. Die Querverbindung in der Mitte des Bodens und die diagonalen an den Ecken sind erste Versuche, eine gewisse Stabilität sicherzustellen, anders sind die ersten Zimmerleute auch nicht vorgegangen, glaube ich. Also, die allerersten. Die, die noch gar keinen Plan hatten &#8211; außer den im Kopf. Zum Glück habe ich keine Besserwisser-Nachbarn, das könnte sonst anstrengend werden.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-972 aligncenter" title="Stelzenhaus Querverbindungen" src="http://www.familyvalues.de/wp-content/uploads/2009/08/stelzenhaus_querverbindungen-460x345.jpg" alt="stelzenhaus_querverbindungen" width="460" height="345" /></p>
<p style="text-align: center;">
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-980" title="Stelzenhaus Geruest" src="http://www.familyvalues.de/wp-content/uploads/2009/08/steltenhaus_grobgeruest1.jpg" alt="Stelzenhaus Geruest" width="459" height="610" /></p>
<p>Man sieht im Hintergrund deutlich den neidischen Welldach-Kollegen. Ja, mein Lieber, so was nennt man <em>Bauhaus</em>, nicht <em>Baumhaus</em>. Aber genug geklotzt, meine Töchter können die Verbindung zu einem Haus noch überhaupt gar nicht herstellen. Zeit für ein klares Zeichen.</p>
<p>Den Boden ziehe ich mit ein paar edlen, geriffelten Dielenbrettern ein (8 Stück à 5 Euro). Obwohl ich sie beim Befestigen ganz eng aneinander lege, entstehen nach ein paar Tagen breite Spalten zwischen den Brettern. Wahrscheinlich war noch zuviel Regenwasser drin, das die Sonne jetzt rausgetrieben hat. Beim Kantholzrahmen oben habe ich darauf geachtet, dass ich die vorderen Teile <em>auf</em> und die hinteren <em>an</em> den Pfosten befestige, so dass eine kleine Neigung nach hinten hin entsteht, damit der Regen später vom Dach ablaufen kann. Genug Neigung fürs Wasser, aber nicht zu viel fürs Auge. Doch das Dach ist für die nächste Sitzung geplant.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-997" title="Stelzenhaus mit Boden und Dachgerüst" src="http://www.familyvalues.de/wp-content/uploads/2009/08/stelzenhaus_mit-boden.jpg" alt="Stelzenhaus mit Boden und Dachgerüst" width="457" height="608" /></p>
<p><a href="http://www.familyvalues.de/2009/06/16/operation-stelzenhaus_1/">Operation Stelzenhaus (1): Erde ist härter als Sand</a></p>
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		<item>
		<title>Operation Stelzenhaus (1): Erde ist härter als Sand</title>
		<link>http://www.familyvalues.de/2009/06/16/operation-stelzenhaus_1/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 14:07:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Lermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[DIY]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Schulkind]]></category>
		<category><![CDATA[Bauanleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Baumhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Stelzenhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[In unserem überschaubaren Reihenmittelhausgarten war noch eine Ecke frei. Groß genug, um einen Kindertraum zu erfüllen: das eigene Haus aus Holz, mindestens 1,50 m über dem Erdboden, damit die Erwachsenen sich richtig schinden müssen um einzusteigen. Für ein Baumhaus fehlte &#8230; <a href="http://www.familyvalues.de/2009/06/16/operation-stelzenhaus_1/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">In unserem überschaubaren Reihenmittelhausgarten war noch eine Ecke frei. Groß genug, um einen Kindertraum zu erfüllen: das eigene Haus aus Holz, mindestens 1,50 m über dem Erdboden, damit die Erwachsenen sich richtig schinden müssen um einzusteigen. Für ein Baumhaus fehlte ein starker Baum auf dem Grundstück, deshalb hier eine Bauanleitung in mehreren Teilen für ein <strong>Stelzenhaus</strong>. Fortsetzungen folgen vorraussichtlich in Abständen von einer Woche, hängt aber vom Wetter ab.</p>
<p style="text-align: left;">
<p><span id="more-772"></span></p>
<p style="text-align: left;"><img class="size-medium wp-image-773 aligncenter" title="stelzenhaus-skizze" src="http://www.familyvalues.de/wp-content/uploads/2009/06/stelzenhaus-skizze-460x345.jpg" alt="stelzenhaus-skizze" width="460" height="345" /></p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;"><strong>Tag 1: Löcher graben und Pfostenträger einzementieren</strong></p>
<p style="text-align: left;">Samstags zum Baumarkt zu fahren läuft bei manchen Leuten unter Entspannung, nicht bei mir. Dem ersten Mann im orangefarbenen Hemd, den ich sehe, stelle ich drei gezielte Fragen und bekomme auch drei recht präzise Antworten. Ich brauche:</p>
<ol style="text-align: left;">
<li>vier Pfostenträger</li>
<li>vier Säcke Montagezement</li>
<li>acht Rechteckleisten zu je 50 cm</li>
</ol>
<p style="text-align: left;">Zur Freude der Kinder liegt im Gang ein ausgeweideter Sack Zement, ideal um sich schnell einzustauben. Vier Gebinde &#8220;Setz-Fix&#8221; à 25 Kilo landen auf dem Wagen, dann geht es weiter in die Holzabteilung. Der Mann an der Kreissäge schneidet mir zwei lange Rechteckleisten in mehrere 50 cm große Teile. Im Außenbereich bekomme ich die letzten vier Pfostenträger mit ca. 70 mm Durchmesser. Alles zusammen kostet 51,10 Euro. Mehr Material brauche ich heute nicht, Phase 1 hat es nämlich in sich.</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-778" title="stelzenhaus_material" src="http://www.familyvalues.de/wp-content/uploads/2009/06/stelzenhaus_material-460x345.jpg" alt="stelzenhaus_material" width="460" height="345" /></p>
<p style="text-align: left;">Meine kleinen Assistentinnen helfen mir prächtig beim Ausheben der vier Löcher für die Eckpfosten &#8211; bis sie merken, dass Erde härter ist als Sand. Und unsere Gartenerde trägt dazu noch große runde Steine und ordentlich dicke Wurzeln in sich. Ab einer Tiefe von 30 cm stoßen wir auf Bauschutt aus den 70er Jahren. Weiter wollen wir aber auch nicht runter.</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-779" title="stelzenhaus-loecher" src="http://www.familyvalues.de/wp-content/uploads/2009/06/stelzenhaus-loecher-460x345.jpg" alt="stelzenhaus-loecher" width="460" height="345" /></p>
<p style="text-align: left;">Der Montagebeton ist ein wunderbares Produkt der Gegenwart, denn er verspricht: &#8220;kein Mischen erforderlich, einfach Pulver mit Wasser benetzen&#8221;. Auf dem Sack abgebildet ist ein Pfostenträger im Zementbad, das ganz entspannt per Gießkanne befeuchtet wird. Ich ignoriere bei zwei Löchern vollkommen, dass man das Gemisch nur bis 20 cm hoch einschütten soll. In blanker Panik verrühre ich den Zement mit bloßen Händen, im Nu kommen mir zwei Kinderhände zu Hilfe. Die Suppe in Loch Nummer drei und vier ist vielleicht eine Spur zu flüssig. Die vier Säcke aber sind aufgebraucht, wird schon halten. Bevor der Mörtel fest wird, habe ich die Pfostenträger jeweils zwischen zwei Leisten in den Beton gehängt und ins Lot gebracht. Bis zum nächsten Wochenende ist alles schön durchgetrocknet.</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-782" title="stelzenhaus_pfostentrager" src="http://www.familyvalues.de/wp-content/uploads/2009/06/stelzenhaus_pfostentrager-460x345.jpg" alt="stelzenhaus_pfostentrager" width="460" height="345" /></p>
<p style="text-align: left;">Abends kommt mir der Gedanke, dass zwei zusätzliche Pfosten an den langen Seiten (ca. 1,93 m) vielleicht noch mehr Stabilität bringen würden. Damit ist auch der kommende Samstag mit Graben und Rühren verplant. Der nächste Post kommt, wenn die Pfosten montiert werden.</p>
<p style="text-align: left;">Ihr würdet das ganz anders anpacken? Glaub ich gerne, Kommentare willkommen.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.familyvalues.de/2009/08/04/operation-stelzenhaus-2-pi-mal-daumen-hoch-zwei/">Operation Stelzenhaus (2): Pi mal Daumen hoch zwei</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kindersitze im Crashtest. Isofix keine Sicherheitsgarantie</title>
		<link>http://www.familyvalues.de/2009/05/28/kindersitze-im-crashtest-isofix-keine-sichheitsgarantie/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 May 2009 07:02:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Lermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Kaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinkind]]></category>
		<category><![CDATA[Schulkind]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[ADAC]]></category>
		<category><![CDATA[Kindersitz]]></category>

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		<description><![CDATA[Bevor in der kommenden Urlaubszeit lange Strecken mit den Kindern im Auto zurückgelegt werden, sollten sich die erwachsenen Vornesitzer noch mal vergewissern, was der Kindersitz ihres Nachwuchses taugt oder ob der Säugling nicht vielleicht schon die Babyschale sprengt und bereit &#8230; <a href="http://www.familyvalues.de/2009/05/28/kindersitze-im-crashtest-isofix-keine-sichheitsgarantie/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bevor in der kommenden Urlaubszeit lange Strecken mit den Kindern im Auto zurückgelegt werden, sollten sich die erwachsenen Vornesitzer noch mal vergewissern, was der Kindersitz ihres Nachwuchses taugt oder ob der Säugling nicht vielleicht schon die Babyschale sprengt und bereit ist für den Schritt vom Liege- zum Sitzmitfahrer. Der <a href="http://www.adac.de/Tests/Kindersicherung/Kindersitze/">ADAC</a> hat zusammen mit <a href="http://www.test.de/themen/auto-verkehr/test/-Autokindersitze/1780708/1780708/1779788/">Stiftung Warentest</a> aktuell 22 Sitze getestet, von denen immerhin vier ein mangelhaft bekommen, in jeder Gewichtsklasse gibt es aber mindestens einen verlässlichen Kandidaten. Die beliete Isofix-Befestigung, die in den letzten Jahren immer gut weg kam, musste Federn lassen. So hat es der Hersteller des IWH Babymax nach Meinung der minderjährigen Crash-Test-Dummies total versemmelt: mangelhaft trotz Isofix-Befestigung. Hier ein Beitrag dazu vom ZDF:</p>
<p><object width="470" height="340" data="http://www.youtube.com/v/4nl7FgHW50c&amp;hl=de&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/4nl7FgHW50c&amp;hl=de&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
]]></content:encoded>
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