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	<title>Family Values &#187; Geschwister</title>
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	<description>Elternjahre sind keine Herrenjahre</description>
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		<title>Geburtenfolge bestimmt Verhalten an Wendepunkten im Leben</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 08:21:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Lermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Geschwister]]></category>
		<category><![CDATA[Charles Darwin]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtenfolge]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Alltag mag es nicht auffallen, ob jemand erstes, zweites oder drittes Kind seiner Eltern ist, der Wissenschaftshistoriker Frank Sulloway hat jedoch herausgefunden, dass in historischen Momenten oder an Wendepunkten im Leben die Frage Erstgeborener oder Spätgeborener eine größere Rolle &#8230; <a href="http://www.familyvalues.de/2009/03/27/geburtenfolge-bestimmt-verhalten-an-wendepunkten-im-leben/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-medium wp-image-318" title="imga0074" src="http://www.familyvalues.de/wp-content/uploads/2009/03/imga0074-300x171.jpg" alt="imga0074" width="212" height="120" />Im Alltag mag es nicht auffallen, ob jemand erstes, zweites oder drittes Kind seiner Eltern ist, der Wissenschaftshistoriker Frank Sulloway hat jedoch herausgefunden, dass in historischen Momenten oder an Wendepunkten im Leben die Frage Erstgeborener oder Spätgeborener eine größere Rolle spielt als die soziale Klasse oder das Alter. Die Wissenschaftssendung Nano auf 3sat hat dazu einen kurzen aber thesenreichen Beitrag parat.</p>
<p><span id="more-312"></span></p>
<p>Am Beispiel von Charles Darwin zeigt Sulloway, dass die Gruppe der Unterstützer von Darwins Theorien sich überwiegend aus Spätegeborenen zusammengesetzt hat, seine Gegner dagegen in der Mehrzahl Frühgeborene waren. Darwin selbst war das fünfte von sechs Kindern. Andere Beispiele, die dem Muster entsprechen sind Kopernikus, Sigmund Freud und Albert Einstein. Für seine Untersuchungen hat Sulloway eine Million biografischer Daten von mehr als 6500 Personen analysiert.</p>
<p><span class="normtext">Insgesamt werden in dem Beitrag eine Menge Thesen aufgestellt, zum Großteil auch mit Studien belegt. Die Struktur unter Geschwistern ist angeblich immer ähnlich: </span>Erstgeborene übernehmen häufig die konservativen Wertvorstellungen der Eltern, <span class="boldtext">mittlere Kinder suchen sich eine andere Rolle, um sich von den jüngeren und älteren Geschwistern abgezugrenzen und die Letzgeborenen finden</span><span class="boldtext"> oft eine Nische, in der sie nicht selten lernen, sehr kreativ ihr Leben zu meistern. &#8220;Geschwister wollen sich voneinander unterscheiden, weil sie um die Aufmerksamkeit und Liebe der Eltern konkurrieren&#8221;, behauptet Sulloway. </span></p>
<p><a href="http://www.3sat.de/nano/news/110020/index.html">Der Beitrag bei 3sat.de: Jüngere Kinder neigen zu wissenschaftlicher Revolution</a></p>
<p>Vielleicht eine wirklich rein historische These bei einer Geburtenrate von 1,5 Babys in Deutschland. Eine Generation von Erstgeborenen, die fast alle Wertvorstellungen ihrer Eltern übernehmen? Welche Rolle sucht da das halbe Zweitgeborene für sich? Wollen wir also neue Revoluzzer, sollten wir fleißig Kinder in die Welt setzen. Sollen die ganzen Erstgeborenen doch alle Mandarin lernen, das dritte und vierte Kind trägt die Weltformel in sich!</p>
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