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	<title>Family Values &#187; Familienpolitik</title>
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	<description>Elternjahre sind keine Herrenjahre</description>
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		<title>&#8220;Frauen sind keine Schimpansen&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 17:28:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko Bielinski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Familienpolitik]]></category>
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		<description><![CDATA[Diesen Satz sagt Elisabeth Badinter, französische Philosophin, im Spiegel anlässlich der Veröffentlichung ihres Buches &#8220;Der Konflikt&#8220;. Badinter schreibt schon seit den 80ern gegen die ihrer Meinung nach zunehmende Verherrlichung des angeblich natürlich angeborenen Mutterinstinktes an und sieht eine der wichtigsten &#8230; <a href="http://www.familyvalues.de/2010/09/09/frauen-sind-keine-schimpansen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diesen Satz sagt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%89lisabeth_Badinter" target="_blank">Elisabeth Badinter</a>, französische Philosophin, im <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,713292,00.html" target="_blank">Spiegel</a> anlässlich der Veröffentlichung ihres Buches &#8220;<a href="http://www.amazon.de/dp/3406608019?tag=jauchetaucher-21&amp;camp=1410&amp;creative=6378&amp;linkCode=as1&amp;creativeASIN=3406608019&amp;adid=0000R00VF34CP2QBW6PA&amp;" target="_blank">Der Konflikt</a>&#8220;.<br />
<span id="more-1328"></span>Badinter<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%89lisabeth_Badinter#Mutterliebe" target="_blank"> schreibt schon seit den 80ern</a> gegen die ihrer Meinung nach zunehmende Verherrlichung des angeblich natürlich angeborenen Mutterinstinktes an und sieht eine der wichtigsten Ausprägungen dieser Entwicklung im wiederentdeckten Stillmythos, der es ihrer Meinung nach Frauen immer schwerer macht sich aus Karrieregründen bewusst gegen das Stillen des Säuglings zu entscheiden. Für Badinter gibt es gerade  (in Frankreich) einen &#8220;Rückfall in längst überwundene Zeiten&#8221;. Diese Entwicklung ist für sie eine Gegenbewegung der aktuellen Müttergeneration zur emanzipierten 68er-Bewegung, in deren Umfeld und Ausläufern sie aufgewachsen sind.</p>
<p>Sie gibt sich in ihrer Argumentation  sehr undogmatisch und gesteht es jeder Frau zu aus freien Stücken so lange zu Stillen wie sie will, wehrt sich aber mit ihren Thesen gegen die in den den letzten Jahren, in Deutschland z.B. von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eva_Herman" target="_blank">Eva Hermann</a> <a href="http://www.amazon.de/Das-Eva-Prinzip-eine-neue-Weiblichkeit/dp/3866121059/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1284038545&amp;sr=8-1" target="_blank">propagierte</a>, aufopfernden Mutter, die alles für ihre Kinder aufgibt und stillt, bis die Milch sauer wird.</p>
<p><iframe class="WAA_enhanced alignleft" style="height: 240px; width: 120px;" frameborder="0" marginheight="0" marginwidth="0" scrolling="no" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=000000&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=jauchetaucher-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;asins=3406608019"></iframe>Interessant sind auch die Äußerungen zu den kulturellen Unterschieden zwischen Deutschland und Frankreich. So war im Nachbarland die gesellschaftliche Anerkennung für eine früh wieder ins Berufsleben eintretende Mutter wesentlich höher als in Deutschland und wurde auch durch gezielte staatliche Maßnahmen, wie die kostengünstige Betreuung schon ab dem ersten Lebensjahr gezielt gefördert. Wo sie also für ihr Land einen drohenden Backlash sieht, muss man für Deutschland konstatieren, dass es noch nie so weit gekommen ist. Wer momentan für seine Kinder einen Betreuungsplatz vor dem dritten Lebensjahr sucht kann ein Lied davon singen und der für 2013 geplante Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz wird mittlerweile angesichts immer knapper werdender Finanzen auch schon wieder <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/kommunen-fuerchten-klagen-rechtsanspruch-auf-krippenplatz-in-gefahr;2507352" target="_blank">in Frage gestellt</a>.</p>
<p>Und aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, daß gerade die Stillproblematik in meinem Umfeld sowohl als auch gesehen wird. Ist es für die einen das wichtigste Ziel so schnell wie möglich abzustillen oder gar nicht erst damit anzufangen, stillen die anderen halt so vor sich hin, bis es von alleine aufhört. Als wesentlich hinderlicher für einen raschen Wiedereinstieg in den Beruf  sehe ich weiterhin die fehlenden oder zu kostspieligen Betreuungsoptionen und die immer noch vorhandene <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article1902985/Warum_Frauen_weniger_als_Maenner_verdienen.html" target="_blank">Ungleichheit beim Gehalt von Mann und Frau</a>.</p>
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		<title>Weltspieltag 2010</title>
		<link>http://www.familyvalues.de/2010/05/27/weltspieltag-2010/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 May 2010 14:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko Bielinski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familienpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum dritten mal findet am 28. Mai bundesweit der Weltspieltag statt. Kinder haben das Recht auf Ruhe und Freizeit, auf Spiel und altersgemäße aktive Erholung sowie auf freie Teilnahme am kulturellen und künstlerischen Leben. (Artikel 31 der UN-Kinderrechtskonvention) Der Weltspieltag &#8230; <a href="http://www.familyvalues.de/2010/05/27/weltspieltag-2010/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum dritten mal findet am 28. Mai bundesweit der Weltspieltag statt.<br />
<span id="more-1255"></span><br />
<img class="alignnone size-medium wp-image-1259" title="Hier bitte nicht spielen" src="http://www.familyvalues.de/wp-content/uploads/2010/05/4371095814_d8d00da254_b-460x306.jpg" alt="" width="460" height="306" /></p>
<blockquote><p><em>Kinder haben das Recht auf Ruhe und Freizeit, auf Spiel und  altersgemäße aktive Erholung sowie auf freie Teilnahme am kulturellen  und künstlerischen Leben.<br />
(Artikel 31 der UN-Kinderrechtskonvention)</em></p></blockquote>
<p>Der <a href="http://www.recht-auf-spiel.de/weltspieltag.php" target="_blank">Weltspieltag</a> ist eine Idee der Initiative &#8220;<a href="http://www.recht-auf-spiel.de" target="_blank">Recht auf Spiel</a>&#8221; unter Federführung des <a href="http://www.dkhw.de/cms/index.php" target="_blank">Deutschen Kinderhilfswerkes</a> und mag im Moment noch etwas anmaßend klingen, handelt es sich doch auch bei den diesjährigen Veranstaltungen ausschließlich um bundesweite Events und der globale Ansatz scheint noch in weiter Ferne. Klingt aber auf jeden Fall besser als &#8220;Bundesspieltag&#8221;.</p>
<p>Das Bündnis beklagt die immer weniger werdenden Freiräume, in denen Kinder spielerisch die Welt entdecken können. Und damit sind nicht nur die v.a. im urbanen Bereich fehlenden Spielflächen gemeint, sondern die immer wieder auftretenden Probleme mit spielenden Kindern und lärmempfindlichen Nachbarn. Auch wenn es von Seiten der Politik mittlerweile Ansätze gibt, <a href="http://www.bundesrat.de/cln_152/nn_6906/sid_45AA31CAC1CFC02023D12D6C923D1A75/DE/presse/pm/2010/037-2010.html?__nnn=true" target="_blank">Kinderlärm nicht mehr als Klagegrund zuzulassen</a> ist in diesem Bereich mit Sicherheit noch einiges an gesellschaftlicher Lobbyarbeit zu leisten.</p>
<p>Interessant in diesem Zusammenhang auch die Aussagen des Spielplatzdesigners <a href="http://www.beltzig-playdesign.de/indexd.html" target="_blank">Günter Beltzig</a> in der aktuellen <a href="http://www.nido.de/blattkritik/?id=111" target="_blank">NIDO</a>, der Spielplätze als &#8220;geschlossene Terrarien&#8221; bezeichnet, die lediglich den Erwachsenen dazu dienen Kinder &#8220;auszugrenzen&#8221;. Kinder könnten &#8220;überall und jederzeit mit allem spielen&#8221;.</p>
<p>Und damit hat er Recht. Es liegt an der Politik und Gesellschaft dies zu ermöglichen und dabei auch neue Wege zu gehen, wie z.B. die teilweise <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Autofrei" target="_blank">Autofreiheit</a> ganzer Stadtbezirke.</p>
<p>Sämtliche Veranstaltungen zum Weltspieltag finden sich <a href="http://www.recht-auf-spiel.de/aufruf_2010_neu.php" target="_blank">in dieser Übersicht</a>. In München ist die &#8220;<a href="http://www.kids.muc.kobis.de/sls/fr_sls.htm" target="_blank">Spiellandschaft Stadt</a>&#8221; in mehren Stadtteilen mit Veranstaltungen vertreten.</p>
<p><em>Bild von <a href="http://www.flickr.com/photos/f4bzef4b/4371095814/" target="_blank">f4bzef4b</a></em></p>
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		<title>Der Apfel ist vom Tisch &#8211; Obstbäume für alle!</title>
		<link>http://www.familyvalues.de/2009/11/30/der-apfel-ist-vom-tisch-obstbaume-fur-alle/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 10:44:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Lermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Familienpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
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		<description><![CDATA[Anfang Oktober hatte das Statistische Bundesamt eine &#8220;Apfelernte von 970 000 Tonnen im Jahr 2009 erwartet. Seit der Erfassung der Ernteerträge in Tonnen je Hektar 1993 wurden nur in den Jahren 2000, 2007 und 2008 höhere Hektarerträge erzielt.&#8221; Die brauchen &#8230; <a href="http://www.familyvalues.de/2009/11/30/der-apfel-ist-vom-tisch-obstbaume-fur-alle/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.familyvalues.de/wp-content/uploads/2009/11/apfelernte2_0908.jpg"><img class="size-medium wp-image-1107 alignright" title="Apfelernte" src="http://www.familyvalues.de/wp-content/uploads/2009/11/apfelernte2_0908-352x459.jpg" alt="Apfelernte" width="227" height="295" /></a>Anfang Oktober hatte das Statistische Bundesamt eine &#8220;Apfelernte von 970 000 Tonnen im Jahr 2009 erwartet. Seit der Erfassung der Ernteerträge in Tonnen je Hektar 1993 wurden nur in den Jahren 2000, 2007 und 2008 höhere Hektarerträge erzielt.&#8221; Die brauchen wir auch, denn in Deutschland werden durchschnittlich pro Kopf jedes Jahr 17 kg Äpfel verzehrt. Damit diese Zahl nicht noch unnötig steigt, <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article4096221/Bundeslaender-wollen-nicht-fuer-Schulobst-zahlen.html?query=%E4pfel%20kostenlos%20schule">haben sich die Bundesländer entschlossen, den täglichen Gratis-Bioapfel für Schüler in Deutschland nicht einzuführen</a>. Viel zu teuer! Könnte sich ja am Ende jeder bedienen, meinte auch die <a href="http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp?tpl=common/zwischenseite.asp&amp;dx2={A184845E-3A05-343E-CA79-E392E3643AE8}&amp;rub={035D49F5-2EC3-47D5-A803-F3F19B49A0EA}">FAZ gestern</a>. Äpfel für alle, so weit kommt&#8217;s noch.</p>
<p><span id="more-1104"></span></p>
<p>Ich muss beichten, dass mir die Kostenloskultur bei Äpfeln (nicht Apple!) gar nicht fremd ist. In meiner Kindheit hatte ich Zugriff auf viele Obstbäume. Sie lehrten einen das Klettern und dass man mit Höhenangst hungrig blieb. Kirschen, Mirabellen, Zwetschgen und Äpfel, hart, weich, süß und sauer, machten mich mit meinen ersten Bauchschmerzen bekannt und mit dem Geschmack von Würmern. Ich glaube, die Menge an Obst pro Jahr, die ich mir damals zugeführt habe, wird in Deutschland nie mehr erreicht werden. Von der Bewegung ganz zu schweigen. Warum also nicht Obstbäume auf Schulhöfen? Die Kosten wären sicher niedriger als täglich die Logistik anzustrengen, das Obst kistenweise heranzuschaffen. Außerdem kämen auch Stadtkinder mal in den Genuß, zur Nachrungsbeschaffung auf Bäume zu klettern. Und wenn gerade mal keine Ernte ansteht, dann würde man sie je nach Saison schmücken und andere Leckereien an die Äste hängen.</p>
<p>Die Unfallgefahr? Ja, die ist enorm. Ich selbst bin zwei mal aus großer Höhe runtergerauscht, üble Sache. Ich glaube, meine Skoliose kommt daher. Und das können wir uns nicht leisten bei dem katastrophalen Zustand unseres Gesundheitssystems, das ist wahr.</p>
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		<title>Wir haben vorgelesen. 8000 Stunden Lesezeit für Schulkinder</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 10:34:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Lermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Familienpolitik]]></category>
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		<category><![CDATA[Schulkind]]></category>
		<category><![CDATA[Lesezeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute ist bundesweiter Vorlesetag. Das hieß für mich, dass ich heute morgen von 8.30 bis 9.30 Uhr in der örtlichen Grundschule 15 Schüler aus der zweiten bis vierten Klasse vor mir sitzen hatte, die sich darauf gefreut haben, eine gute &#8230; <a href="http://www.familyvalues.de/2009/11/13/wir-haben-vorgelesen-8000-stunden-lesezeit-fur-unsere-schulkinder/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.familyvalues.de/wp-content/uploads/2009/11/DSC01339.JPG"><img class="size-thumbnail wp-image-1071 alignright" title="Zu viel der Ehre: Meine Urkunde für eine Stunde Vorlesen" src="http://www.familyvalues.de/wp-content/uploads/2009/11/DSC01339-150x150.jpg" alt="Zu viel der Ehre: Meine Urkunde für eine Stunde Vorlesen" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Heute ist bundesweiter Vorlesetag. Das hieß für mich, dass ich heute morgen von 8.30 bis 9.30 Uhr in der <a href="http://www.grundschulmaterial.de/">örtlichen Grundschule</a> 15 Schüler aus der zweiten bis vierten Klasse vor mir sitzen hatte, die sich darauf gefreut haben, eine gute Geschichte zu hören. Im ganzen Land haben 8000 Mütter und Väter (und wahrscheinlich auch Omas und Opas) mitgemacht. Die Aktion hat auch einen offiziellen Namen: <a href="http://www.wirlesenvor.de">Wir lesen vor, eine Initiative der ZEIT und der Stiftung Lesen</a>.</p>
<p><span id="more-1069"></span>Es hat Spaß gemacht und die 60 Minuten gingen schneller rum als bei der Arbeit. Es wurde zu Beginn betont, dass die Stunde nicht nur aus Vorlesen bestehen soll, sondern auch Zeit genug eingeplant werden soll, um ein Bild zu malen und noch mal über das Vorgelesene zu reden.</p>
<p>Ich lese, wie viele andere Eltern auch, meinen Kindern regelmäßig vor und im Laufe der Jahre habe ich an meinem Vortrag feilen können, denn Vorlesen ist nicht weniger als das &#8211; ein Vortrag, der fesseln soll. Ich habe heute wieder gemerkt: Man kann Kinder in ihren (vielen) unkonzentrierten Momenten (die ihnen auch zustehen) mit einer etwas stärker betonten Silbe oder einer einfachen Geste im nu wieder einfangen und auch festhalten. Oder wie es in den <a href="http://www.wirlesenvor.de/zwoelf_goldene_regeln.html">Zwölf goldenen Vorlese-Regeln</a> heißt: &#8220;Vermeiden Sie das „Runterleiern&#8221;, denn Kinder spüren, wenn Sie mit den Gedanken nicht dabei sind.&#8221; Und: Zwischenfragen sind nicht nur erlaubt, sondern unbedingt zu beantworten, am besten von den anderen Kindern.</p>
<p>Nach einer der kürzesten Schulstunden meines Lebens und mit angerauhten Stimmbändern wurde ich mit den anderen Vorleseeltern noch im Lehrerzimmer zu Kaffee und Kuchen eingeladen und jeder bekam eine Urkunde zum Event. Erfreulich war auch die große Anzahl an Vätern in der Runde, viele davon sind nicht zum ersten mal dabei, und auch die übrigen kommen gerne im nächsten Jahr wieder.</p>
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		<title>Video: Ursula von der Leyen im Eltern.de-Interview</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 15:06:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko Bielinski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familienpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>

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		<description><![CDATA[Ursula von der Leyen war zu Gast in der Eltern-Redaktion. Wenig überraschend und sehr wahlkampfgetrieben zieht sie eine postive Bilanz ihrer Amtszeit und sieht weiteren Handlungsbedarf bei Ganztagsschulen und der Betreuungssituation nach dem ersten Jahr, nachdem das Elterngeld aussetzt. Wenig &#8230; <a href="http://www.familyvalues.de/2009/06/09/video-ursula-von-der-leyen-im-elternde-interview/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ursula von der Leyen war zu <a href="http://www.eltern.de/familie-und-urlaub/familienpolitik/von-der-leyen-familienpolitik-cdu.html" target="_blank">Gast in der Eltern-Redaktion</a>. Wenig überraschend und sehr wahlkampfgetrieben zieht sie eine postive Bilanz ihrer Amtszeit und sieht weiteren Handlungsbedarf bei Ganztagsschulen und der Betreuungssituation nach dem ersten Jahr, nachdem das Elterngeld aussetzt. Wenig neues, aber auch wenig falsches. <a href="/2009/05/25/countdown-fur-zensursula/">Zensursula</a> bleibt sie trotzdem.</p>
<p>Von dem Interview gibt es auch einen <a href="http://www.youtube.com/watch?v=jdckIOk8sA8" target="_blank">Videomitschnitt</a> (den Eltern.de leider nicht einbetten lassen will).</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Countdown für Zensursula</title>
		<link>http://www.familyvalues.de/2009/05/25/countdown-fur-zensursula/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 May 2009 10:35:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko Bielinski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
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		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Die große Koalition in Berlin verfolgt mit ihrem Gesetzentwurf &#8220;zur Bekämpfung der Kinderpornografie in Kommunikationsnetzen&#8221; das ehrenwerte Ziel Kinderpornografie zu bekämpfen, bedient sich dabei aber unserer Meinung nach verfehlter, teilweise kontraproduktiver Mittel. Worum geht es? Kurz gesagt, soll in dem &#8230; <a href="http://www.familyvalues.de/2009/05/25/countdown-fur-zensursula/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die große Koalition in Berlin verfolgt mit ihrem Gesetzentwurf &#8220;<a href="http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/Gesetz/entwurf-gesetzes-zur-bekaempfung-der-kinderpornographie-in-kommunikationsnetzen,property=pdf,bereich=bmwi,sprache=de,rwb=true.pdf" target="_blank">zur Bekämpfung der Kinderpornografie in Kommunikationsnetzen</a>&#8221; das ehrenwerte Ziel Kinderpornografie zu bekämpfen, bedient sich dabei aber unserer Meinung nach verfehlter, teilweise kontraproduktiver Mittel. Worum geht es?</p>
<p><span id="more-590"></span><br />
Kurz gesagt, soll in dem Gesetz festgelegt werden, daß deutsche Internetprovider mit mehr als 10000 Kunden den Zugriff auf Webseiten mit kinderpornografischen Inhalten verweigern sollen. Anstatt der Seite wird dann ein <a href="http://www.heise.de/newsticker/Bundeskabinett-beschliesst-Gesetzesentwurf-zu-Kinderporno-Sperren--/zoom/136556/0" target="_blank">Stoppschild</a> eingeblendet. Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen arbeitet bei der Begründung für dieses Vorhaben mit teilweise stark missinterpretierten <a href="http://www.bka.de/pks/pks2007/p_3_02.pdf" target="_blank">Zahlen des Bundeskriminalamtes</a>, gegen die <a href="http://www.heise.de/ct/Bundesjustizministerin-warnt-vor-Begehrlichkeiten-bei-Web-Sperren--/news/meldung/136709" target="_blank">Bedenken des Bundesjustizministeriums</a> und ignoriert sogar ein <a href="http://netzpolitik.org/wp-upload/bundestag_filter-gutachten.pdf" target="_blank">Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages</a>. Die Argumente gegen das Gesetz sind mannigfaltig und werden seit mehreren Wochen in <a href="http://www.google.de/search?q=zensursula&amp;ie=utf-8&amp;oe=utf-8&amp;aq=t&amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;client=firefox-a" target="_blank">Blogs</a> und <a href="http://www.heise.de/newsticker/Bundeskabinett-beschliesst-Gesetzesentwurf-zu-Kinderporno-Sperren--/meldung/136556" target="_blank">Fachinformationsdiensten</a> diskutiert.</p>
<p>Eine offizielle<a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860" target="_blank"> Online Petition an den Bundestag</a> hat seit 22.4. knapp 94.000 Unterzeichner gefunden, was die erfolgreichste Petition seit Einführung dieses Systems darstellt. Wirtschaftsminister von Guttenberg kümmert dies wenig und er stellt sämtliche Unterzeichner unter den <a href="http://netzpolitik.org/2009/online-petition-in-der-tagesschau/" target="_blank">Generalverdacht der Tolerierung von Kinderpornografie</a>.</p>
<p>Soviel Realititäts -und Fachferne löst in Netzkreisen Kopfschütteln, Wut und v.a. Engagement aus. Selten schien das Netz aufgebrachter und umtriebiger an der Abarbeitung eines politischen Themas, als die letzten Wochen. Hervorheben wollen wir an dieser Stelle neben der bereits erwähnten<a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860" target="_blank"> E-Petition</a>, eine <a href="http://www.hanno.de/blog/2009/erklarung-von-eltern-aus-it-berufen-zu-internetsperren/" target="_blank">Erklärung von über 420 Menschen, die in IT-Berufen tätig sind und Kinder haben</a>, die u.a. auch <a href="/author/heiko-bielinski/">unsere</a> <a href="/author/bernhard-lermann/">beiden</a> Namen ziert.</p>
<p>An diesem Mittwoch findet im Bundestag eine Expertenanhörung zu dem Gesetzentwurf statt, der dem Thema noch einmal mehr breite Medienöffentlichkeit bescheren könnte. Um ein Zeichen zu setzen, hat <a href="http://netzpolitik.org" target="_blank">netzpolitik.org</a> seit gestern den &#8220;<strong>72 Stunden Countdown für +1!</strong>&#8221; gestartet. Ziel: 100.000 Unterschriften bis Mittwoch. Was jeder Einzelne sonst noch machen kann um das Thema öffentlich zu machen steht ebenfalls bei netzpolitik, ist in drei Worten zusammengefasst und entspricht der Meinung der hier schreibenden und um die Meinungsfreiheit besorgten Väter von bisher insgesamt drei Kindern:  &#8220;<strong><a href="http://netzpolitik.org/2009/72-stunden-countdown-fuer-zensursula-epetition/" target="_blank">Spread the word!</a></strong>&#8220;.</p>
<p>Bei uns wird es bis auf weiteres beim ersten Aufruf der Seite einen <a href="http://www.stopp-seite.de/index.php/2009/04/22/protestaktion-mitmachen" target="_blank">Stopp-Schild-(Ursula von der)-Layer</a> geben, der auf die Problematik hinweist.</p>
<p>Als Quellen -und Argumentationssammlungen seien hier stellvertretend die folgenden Seiten empfohlen:<br />
<a href="http://netzpolitik.org/?s=zensursula" target="_blank">netzpolitik.org</a><br />
<a href="http://www.thomasmoehle.de/zensur/index.php/Hauptseite" target="_blank">Wiki gegen Netzzensur</a><br />
<a href="http://www.heise.de/ct/SIGINT-Countdown-fuer-Sperrungs-Gegner--/news/meldung/138337" target="_blank">heise.de</a></p>
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		<title>Kindergrundsicherung</title>
		<link>http://www.familyvalues.de/2009/04/15/kindergrundsicherung/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 21:09:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko Bielinski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familienpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Bündnis aus verschiedenen Wohlfahrtsverbänden und Sozialwissenschaftlern fordert in seinem gestrigen Aufruf eine Kindergrundsicherung in Höhe von 500 Euro pro Kind. Das Bündnis Kindergrundsicherung sieht darin den einzig wirkungsvollen Hebel gegen das wachsende Problem der Kinderarmut. Momentan werden Familien mit &#8230; <a href="http://www.familyvalues.de/2009/04/15/kindergrundsicherung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-421" src="http://www.familyvalues.de/wp-content/uploads/2009/04/kinderarmut.jpg" alt="" width="460" height="244" /></p>
<p>Ein <a id="w4wx" title="Bündnis aus verschiedenen Wohlfahrtsverbänden" href="http://www.kinderarmut-hat-folgen.de/" target="_blank">Bündnis aus verschiedenen Wohlfahrtsverbänden</a> und Sozialwissenschaftlern fordert in seinem <a id="b.qm" title="Kidnergrundsicherung" href="http://www.kinderarmut-hat-folgen.de/download/090408_PM.pdf" target="_blank">gestrigen Aufruf</a> eine Kindergrundsicherung in Höhe von <strong>500 Euro</strong> pro Kind.<br />
<span id="more-420"></span>Das <strong><a id="gzz-" title="Bündnis Kindergrundsicherung" href="http://www.kinderarmut-hat-folgen.de" target="_blank">Bündnis Kindergrundsicherung</a> </strong> sieht darin den einzig wirkungsvollen Hebel gegen das wachsende Problem der Kinderarmut. Momentan werden Familien mit Kindern aus den unterschiedlichsten Töpfen, die teilweise äußerst ungerecht ausgeschüttet werden, gefördert. So wird bei Hartz 4-Empfängern das Kindergeld mit der <a id="r1ts" title="Hartz 4-Leistung verrechnet" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kindergeld#Kindergeld_und_Arbeitslosengeld_II" target="_blank">Hartz 4-Leistung verrechnet</a> , was zu einer geringeren Auszahlung führt. Finanziert werden soll die Kindergrundsicherung durch die Streichung sämtlicher bestehender Fördermaßnahmen wie z.B. das Ehegattensplitting, Kindergeld oder Kinderzuschlag. Die Kindergrundsicherung würde besteuert werden, was den Vorteil hätte, das Geringverdiener auch weniger davon abgeben müssten, Gutverdiener dafür mehr. Die Grundsicherung setzt sich nach den Berechnungen der Verbände aus <strong>322 Euro</strong> für das <a id="zat0" title="Existenzminimum" href="http://www.sozialticker.com/die-hartz-iv-regelleistungen-decken-nicht-das-soziokulturelle-existenzminimum-von-familien-und-verstossen-daher-gegen-das-grundgesetz_20090126.html">Existenzminimum</a> und ca. <strong>180 Euro</strong> für Kinderbetreuung, Erziehung und Ausbildung zusammen und soll bis zum 27. Lebensjahr ausgezahlt werden. Der zweite Betrag kann wegfallen, wenn die subventionierten Punkte sämtlich kostenlos zur Verfügung stehen, sprich: Schulgeld fällt weg, kostenlose Krippen und nie wieder Studiengebühren.</p>
<p>Der <a id="l:e:" title="Kinderreport 2007" href="http://www.dkhw.de/cms/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=181%3Adeutsches-kinderhilfswerk-veroeffentlicht-kinderreport-und-forderungskatalog&amp;catid=71%3Akinderarmut&amp;Itemid=111">Kinderreport 2007</a> beziffert 14% der Kinder in Deutschland als arm. Im Jahr 1965 war jedes 75. Kind auf staatliche Unterstützung angewiesen, 2007 war es jedes 6. Kind.</p>
<p>Die <a id="v31c" title="Folgen von Kinderarmut" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kinderarmut_in_den_Industriel%C3%A4ndern#Auswirkungen_und_Zusammenh.C3.A4nge" target="_blank">Folgen von Kinderarmut</a> sind vielfältig und sorgen nicht gerade für eine stabile und gerechte Gesellschaft. Gesundheitliche Probleme, psychische Störungen, schulische Benachteiligung und charakterliche Schwächen produzieren die Verlierer von Morgen.</p>
<p>Die Kindergrundsicherung geht den Weg, den das von mir präferierte <a id="f6y1" title="bedingungslose Grundeinkommen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bedingungsloses_Grundeinkommen" target="_blank">bedingungslose Grundeinkommen</a> einschlägt, zwar nicht konsequent zu Ende, ist aber auf jeden Fall ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.</p>
<p>Um auf die Aktion hinzuweisen binden wir hier im Blog einen entsprechenden Button, den wir uns bei einem der <a id="seo9" title="beteiligten Wissenschaftler" href="http://www.stefan-sell.de/" target="_blank">beteiligten Wissenschaftler</a> entliehen haben, ein. Wer das auch machen will, kann sich gerne bei uns bedienen und das folgende kleine Code-Schnipsel in seine Seite einbauen:</p>
<pre>&lt;a href="http://www.kinderarmut-hat-folgen.de/"
target="_blank"&gt;
&lt;img src="http://www.familyvalues.de/banner/kindergrundsicherung.jpg"
alt="Kindergrundsicherung Jetzt!"
width="138" height="137" border="0" /&gt;
&lt;/a&gt;</pre>
<p>Ein Tagesschau-Beitrag zu dem Thema ist als <a id="o8:u" title="Stream abrufbar" href="http://www.tagesschau.de/inland/grundsicherung104.html" target="_blank">Stream abrufbar</a>.</p>
<p>Die Seite zur Kampagne: <a href="http://www.kinderarmut-hat-folgen.de/" target="_blank">www.kinderarmut-hat-folgen.de</a></p>
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