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	<title>Family Values &#187; Familie</title>
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	<description>Elternjahre sind keine Herrenjahre</description>
	<lastBuildDate>Mon, 18 Jul 2011 15:44:00 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Wege aus der Ermahnungsgebetsmühle</title>
		<link>http://www.familyvalues.de/2010/10/29/deutsche-legen-wert-auf-disziplin-in-der-erziehung/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Oct 2010 10:10:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Lermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
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		<category><![CDATA[Diziplin]]></category>
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		<description><![CDATA[Deutsche legen Wert auf Disziplin in der Erziehung. Sonst noch was? Laut einer aktuellen Information, die über den Nachrichtendienst dpa verteilt wurde, geht aus einer repräsentativen Umfrage der GfK-Marktforschung hervor, dass den Deutschen Disziplin und Pflichtbewusstsein bei der Erziehung besonders wichtig &#8230; <a href="http://www.familyvalues.de/2010/10/29/deutsche-legen-wert-auf-disziplin-in-der-erziehung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Deutsche legen Wert auf Disziplin in der Erziehung. Sonst noch was?</strong></p>
<p><span id="more-1450"></span>Laut einer aktuellen Information, die über den Nachrichtendienst dpa verteilt wurde, geht aus einer repräsentativen Umfrage der GfK-Marktforschung hervor, dass den Deutschen Disziplin und Pflichtbewusstsein bei der Erziehung besonders wichtig ist: &#8220;Mehr als neun von zehn (94 Prozent) sind der Meinung, dass diese Werte eine Rolle spielen sollten.&#8221; Und weiter im Text: &#8220;Fast jeder Neunte (88 Prozent) findet, dass Kinder lernen müssten, sich unterzuordnen. Genauso viel Wert legen die Deutschen bei der Erziehung auf Sparsamkeit (92 Prozent). Sie ist damit wichtiger als Religion: Dass Eltern ihren Kindern den Glauben an Gott vermitteln sollen, gaben nur sechs von zehn (61 Prozent) der Befragten an. Im Auftrag des Gesundheitsmagazins &#8220;Baby und Familie&#8221; befragte die GfK-Marktforschung 1942 Personen ab 14 Jahren.&#8221;</p>
<p>Ich hätte mir gerne die komplette Studie angeschaut, der Anteil der Eltern unter den Befragten ist mir nicht bekannt. (Man bekommt ja gerne mal von seinem Umfeld gesagt, man hätte seine Kinder nicht im Griff.)</p>
<p>Was mich aber an einer solchen Um- oder Abfrage stört sind die sehr dünnen Begriffe wie &#8220;Disziplin&#8221; und &#8220;Pflichtbewusstsein&#8221;, die gerne in einem Atemzug mit &#8220;verwöhnt&#8221; und &#8220;vorlaut&#8221; genannt werden. Ich finde, dass solche Kategorien nicht für sich alleine stehen können. Wer mal versucht hat seine Kinder konsequent zu disziplinieren, kommt irgendwann an einen Punkt, an dem er sich zwangsläufig zum Vollidioten macht. Ich kann jeden Tag darauf bestehen, dass der Tisch abgeräumt, das Zimmer aufgeräumt, die Hausschuhe angezogen und der Salat gegessen werden soll, und dann merke ich irgendwann, dass meine Kommunikation mit meinen Kindern zu einem großen Teil nur noch aus Ermahnungen besteht. Der Ton tut dabei sein Übriges zur Stimmung. Es gibt natürlich auch friedliche, durchdachtere Methoden, Ordnung ins Familienleben zu bringen, aber dazu braucht es die Disziplin der Eltern. Deshalb gehe ich mal davon aus, dass die Ermahnungsgebetsmühle das am weitesten verbreitete Modell ist.</p>
<p>Was ich damit sagen möchte: Disziplin und Pflichtbewusstsein sind Werte, die sich wunderbar zum Vorleben eignen. Im Verbund mit Vertrauen, Mitgefühl und Respekt sind es sicher die wichtigsten Größen für das Zusammenleben, egal ob in Familie, Gemeinde oder Staat. Einfach darauf zu Bestehen, führt zu nicht viel Gutem, denn es geht oft auf Kosten der Selbstbestimmung des Menschen, der &#8220;diszipliniert&#8221; werden soll.</p>
<p>Der Schlüssel zu einer gesunden und starken Persönlichkeit liegt unter anderem darin, in welchem Maße wir unsere Zufriedenheit von den Meinungen anderer abhängig machen. Meine selbstverständlichen Pflichten gegenüber meiner Umgebung sollten nicht in einem großen Maße aus dem Beweggrund erfüllt werden, meine Umgebung dahingehend zufrieden zu stellen. Das kann ja auch mal der Fall sein (und Kinder freuen sich auch über Bestätigung), aber wenn Vertrauen, Respekt, Disziplin und Pflichterfüllung an sich schon ein überwiegend positives Grundrauschen im Leben eine Kindes darstellen, kann man sich die ein oder anderen mahnenden Worte erfahrungsgemäß sparen.</p>
<p>Nein, zu den 92 Prozent, die auf Erziehung zur Sparsamkeit stehen, sage ich jetzt nichts.</p>
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		<title>Ängste ablegen &#8211; Helm und Gurt anlegen</title>
		<link>http://www.familyvalues.de/2010/09/10/angste-ablegen-helm-und-gurt-anlegen/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 09:56:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Lermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die amerikanische Mutter und Autorin Christie Barnes hat ein Buch veröffentlicht wie man es wohl nur in USA und Großbritannien findet: &#8220;The Paranoid Parent&#8217;s Guide&#8220;. Sie möchte überängstliche Eltern darauf hinweisen, wo die echten Gefahren für ihre Kinder lauern und &#8230; <a href="http://www.familyvalues.de/2010/09/10/angste-ablegen-helm-und-gurt-anlegen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die amerikanische Mutter und Autorin <a href="http://paranoidparents.hcibooks.com/about-christie-barnes/" target="_blank">Christie Barnes</a> hat ein Buch veröffentlicht wie man es wohl nur in USA und Großbritannien findet: &#8220;<a href="http://www.paranoidparentsguide.com/" target="_blank">The Paranoid Parent&#8217;s Guide</a>&#8220;. Sie möchte überängstliche Eltern darauf hinweisen, wo die echten Gefahren für ihre Kinder lauern und welche Ängste sie ablegen können.</p>
<p><span id="more-1338"></span></p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-1346" title="Ängste ablegen – Helm und Gurt anlegen" src="http://www.familyvalues.de/wp-content/uploads/2010/09/Ängste-ablegen-–-Helm-und-Gurt-anlegen-460x327.png" alt="" width="460" height="327" /></p>
<p>Bei ihren Recherchen hat sie Umfragen ausgewertet. Hier die Top-5 Ängste amerikanischer Eltern:</p>
<ol>
<li>Entführung</li>
<li>Amoklauf in der Schule</li>
<li>Terroristen</li>
<li>Gefährliche Fremde</li>
<li>Drogen</li>
</ol>
<p>Eine entsprechende deutsche Statistik habe ich nicht gefunden, aber ich schätze man braucht nur die &#8220;Terroristen&#8221; gegen &#8220;schlechte Schulnoten&#8221; auszutauschen, das könnte hinkommen. Übertragen kann man aber sicher, auf welche Art Kinder tatsächlich verletzt oder getötet werden:</p>
<ol>
<li>Verkehrsunfall</li>
<li>Mord (für gewöhnlich durch eine Person die dem Kind bekannt ist, nicht durch einen Fremden)</li>
<li>Misshandlung (auch hier meistens nicht durch Fremde)</li>
<li>Selbstmord</li>
<li>Ertrinken</li>
</ol>
<p>Auch keine schöne Liste, aber <span style="text-decoration: underline;">bis auf Punkt 1 sehr seltene und äußerst unwahrscheinliche Schicksalsschläge (&#8220;one in a million&#8221;)</span>. Warum so eine große Diskrepanz zwischen Vorstellung und Realität? Unser Bild von der Welt wird von den Medien geprägt, argumentiert Barnes nicht gerade überraschend, aber man kann es ja wirklich nicht oft genug wiederholen. Die Frequenz und Kontinuität mit der uns die Horrormeldungen erreichen, macht uns glauben, das wären die Bedrohungen, vor denen wir uns und unsere Kinder schützen müssen.</p>
<p>Aber genauso wie Sex And The City nicht das echte Leben von vier Frauen in New York zeigt (und sicher auch nicht nah dran ist), werden unsere Kinder von Terroristen, Entführern und Amokläufern bedroht. Die Wirklichkeit ist mal wieder nicht drehbuchreif: Im Auto und auf dem Fahrrad sollten die bekannten Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden. Mit Helm und Gurt schützen wir unsere Kleinen am besten. Und vielleicht mit ein bisschen mehr Freiraum, um die eigenen Kräfte kennen zu lernen und im Leben einsetzen zu können (ein schöner Artikel zum Thema &#8220;Generation Rücksitz&#8221; habe ich bei <a href="http://www.eltern.de/familie-und-urlaub/familienleben/eltern-aengste.html?page=1" target="_blank">eltern.de</a> gefunden).</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/kD-GW8SS67Y?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="385" src="http://www.youtube.com/v/kD-GW8SS67Y?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Freestyle-Urlaub 2010: Die ITB-Trends für Kinder und Familien</title>
		<link>http://www.familyvalues.de/2010/03/16/freestyle-urlaub-2010-die-itb-trends-fur-kinder-und-familien/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 09:38:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Lermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
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		<description><![CDATA[Einmal um die Welt und sich dabei noch was anschauen, dafür reichen natürlich keine zwei Tage. Die weltgrößte Tourismusmesse ITB in Berlin gönnt sich deshalb auch drei Fachbesucher- und zwei Publikumstage jedes Jahr im März. Bei meinem Besuch dort letzten &#8230; <a href="http://www.familyvalues.de/2010/03/16/freestyle-urlaub-2010-die-itb-trends-fur-kinder-und-familien/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einmal um die Welt und sich dabei noch was anschauen, dafür reichen natürlich keine zwei Tage. Die <a href="/2010/03/10/wenn-engel-reisen-was-bietet-die-reisebranche-auf-der-itb-kindern-und-familien/" target="_blank">weltgrößte Tourismusmesse ITB in Berlin</a> gönnt sich deshalb auch drei Fachbesucher- und zwei Publikumstage jedes Jahr im März. Bei meinem Besuch dort letzten Donnerstag und Freitag musste ich rigoros eine Menge schöner Themen und Aussteller auslassen, sonst wäre aus dem Vielen am Ende nichts Richtiges geworden. Starten wir also dort, wo eine Reise immer anfängt: vor der Haustür.</p>
<p><span id="more-1200"></span></p>
<p>Oder genauer gesagt in <a href="http://mcpom.com/" target="_blank">McPom</a>. So nennt der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern sehr ungezwungen mittlerweile sein Angebot für Kinder- und Jugendreisen. Am Messestand versichert mir ein Biologie-Pädagoge und Angestellter des <a href="http://www.mueritzeum.de">Müritzeums</a>, dass MV mittlerweile Bayern als erfolgreichstes Urlaubs-Bundesland überholt hat, was die Anzahl der belegten Betten im letzten Jahr angeht. Ich habe keine Quelle dafür gefunden, aber fest steht: Die Ostsee mit der Insel Rügen und die Mecklenburgische Seenplatte sind enorm attraktive Ziele für jede Altersgruppe, mit einem großen Angebot für Kinder und Familien, sowie für Schulklassen und Ferienfreizeiten. Wo es viel Wasser, große Wiesen, Tiere zum Anfassen gibt und alte Schlösser stehen, trifft man auf staunende und frohe Kindergesichter. Und Staunen ist nunmal das halbe Leben (oder zumindest die erste Hälfte der ersten Hälfte). Der Prospekt &#8220;<a href="http://www.auf-nach-mv.de/index.php?lang=1&amp;strg=779&amp;baseID=3238" target="_blank">Urlaub mit Kind und Kegel</a>&#8221; geht genau auf die für Kinder wichtigen Bedürfnisse im Urlaub ein: Strand, Abenteuer, viel Platz, Entdecken &#8211; und für die Eltern eine Prise Wellness und Schlemmen. Das sind alles Argumente, die  jede deutsche Urlaubsregion in seinem Prospekt doppelt unterstreicht. Doch für einen überzeugten Mittelmeerurlauber und Wahlbayer wie mich braucht es schon etwas mehr. Wahrscheinlich müssen wir uns mal selbst auf den Weg machen, um die Versprechungen aus den Prospekten zu verifizieren.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-1201" title="Norwegian Pearl" src="http://www.familyvalues.de/wp-content/uploads/2010/03/Norwegian-Pearl-460x175.jpg" alt="" width="460" height="175" /></p>
<p><strong>Freistil auf dem Sonnendeck</strong></p>
<p>Ein großes Reisesegment, das seit Jahren an einem Image-Wandel bastelt, ist die Abteilung &#8220;Cruises&#8221;, also Kreuzfahrten. Wir selbst haben für die nächste Saison bereits eine Woche auf einer dieser Glücksarchen gebucht, um das einfach mal auszuprobieren. Keiner meiner Freunde hat mich in der ersten Sekunde dazu beglückwünscht, die meisten haben skeptisch nachgefragt, ob wir das ernst meinen. Das Phänomen habe ich mir in Berlin von einer freundlichen Dame aus dem Marketing von <a href="http://www.ncl.de/" target="_blank">Norwegian Cruise Line</a> (NCL) erklären lassen: &#8220;Viele Europäer haben beim Stichwort Kreuzfahrt immer noch die Titanic im Kopf. In den USA hat im letzen Jahr jeder zweite seinen Urlaub auf einem Kreuzfahrtschiff gemacht, hier nur jeder neunte.&#8221;  Wieder eine Zahl für die ich keine Quellen finde. Aber jetzt denke ich an gut betuchte, ältere Amerikaner. Irrtum: &#8220;Das Durchschnittsalter auf unseren Schiffen liegt bei 45 Jahren. Wenn wir im Sommer im Mittelmeer unterwegs sind, dann sind natürlich noch mehr Kinder an Bord.&#8221; Und für die wird Einiges geboten: Die Betreuung auf den Schiffen ist nach Altersgruppen gestaffelt (2-5, 6-9, 10-12 und Teenager). Und zum Austoben gibt es eine Bowlingbahn, Kinderpool mit Wasserrutsche, eine Outdoor-Kletterwand 14 Decks über dem Meer sowie Kino, Theater, Basketball- und Volleyballfeld, um mal nur die für die Kids interessanten Enrichtungen zu nennen. Und man weiß schon <a href="http://www.ncl.de/shorex/showShoreEx.php?para1=NAP_61&amp;para2=99&amp;para3=1" target="_blank">im Vorfeld über die Website</a>, wie anstrengend und familientauglich die jeweiligen Landausflüge ausfallen.</p>
<p>&#8220;Das Leben an Bord ist schon sehr amerikanisch geprägt, NCL gehört schon lange einem US-Unternehmen, das Personal an Bord spricht englisch, doch es gibt auch einen <a href="http://www.ncl.de/more/de_service.php" target="_blank">deutschprachigen Gästeservice</a>. Wir unterscheiden uns von anderen Anbietern durch unser Freestyle-Konzept. Das heißt, es gibt keine festen Tischzeiten oder Tische in den Restaurants. Essen kann man abends wann man will zwischen halb sechs und halb zehn, und dann auch in zwei verschiedenen Restaurants hintereinander, wenn man möchte. Es gibt zwei Buffet- und Hauptrestaurants und dann noch Spezialitätenrestaurants gegen Bezahlung&#8221; (Steakhouse, japanische Küche, Showkochen, etc.). Nach dem Motto &#8220;Casual Resort&#8221; gibt es keinen Dresscode in den Restaurants und Clubs an Bord, nur &#8220;Empfehlungen&#8221;.</p>
<p>Auf dem Kreuzfahrtschiff (keins von NCL), dass uns im Frühjahr ans Mittelmeer bringt, gibt es bestimmt jeden Tag Punkt 19 Uhr eine hungrige Menschenschlange am Buffet und Frühstück nur zwischen 6 und halb 10, so wie es sich für einen europäischen Veranstalter gehört. Ein bisschen Freestyle fände ich im Urlaub eigentlich gar nicht verkehrt.</p>
<p><strong>Kinderreisen ohne Eltern</strong></p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-1203" title="Kinder am Strand von Föhr" src="http://www.familyvalues.de/wp-content/uploads/2010/03/Kinder-am-Strand-von-Föhr.jpeg" alt="" width="280" height="187" /><a href="http://www.ruf.de/" target="_blank">Ruf Jugendreisen</a> ist &#8220;die Nr. 1 als Reiseveranstalter für Kinder- und Jugendreisen&#8221;. Das Unternehmen blickt auf 28 Jahre Erfahrung in dem Segment. Los geht es ab 8 Jahren, wenn sich ein Kind auch ohne die Eltern im Hintergrund wohl fühlt. Das Erlebnis Ferienfreizeit, Sommercamp oder wie immer man es nennen möchte, wird von Ruf in viele Richtungen abgewandelt: Es gibt Handballcamps (10-16 Jahre), ein Festival-Camp (ab 12) oder das Englisch-Sprachcamp (9-13 Jahre) im <a href="http://www.ruf-kinderhotel.de/" target="_blank">Ruf Kinderhotel</a>. Eine Ferienfreizeit ist übrigens auch eine gute Übung für die Eltern, um zu sehen, wie sehr man seine Kinder gehen lassen kann, wenn es drauf ankommt &#8211; und wie geübt man noch ist, die Zeit mit seinem Partner und ohne Kinder zu verbringen. Ab einem gewissen Alter ist so ein Camp eine große Erfahrung für die Persönlichkeitsbildung der Kleinen, und natürlich eine Riesengaudi.</p>
<p>Weitere Trends von der ITB 2010 <a href="http://www.stern.de/reise/service/reisemesse-itb-die-reisetrends-fuer-2010-1550423.html" target="_blank">haben die Kollegen von stern.de gesammelt</a>.</p>
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		<title>&#8220;Was bist du (denn) für ein Vater?&#8221;</title>
		<link>http://www.familyvalues.de/2009/11/10/was-bist-du-denn-fur-ein-vater/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 12:01:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Lermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Väter]]></category>
		<category><![CDATA[Vaterrolle]]></category>

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		<description><![CDATA[In dem sehr aufschlussreichen Artikel von Tina Baier über &#8220;Das Scheitern der Väter&#8221; in der SZ kommen gleich eine Menge Dinge auf den Tisch. So wird zu Beginn Karin Jurczyk vom Deutschen Jugendinstitut (DJI) zitiert: &#8220;Die jungen Männer sind ziemlich &#8230; <a href="http://www.familyvalues.de/2009/11/10/was-bist-du-denn-fur-ein-vater/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In dem sehr aufschlussreichen Artikel von <cite></cite>Tina Baier über &#8220;<a href="http://www.sueddeutsche.de/leben/352/493697/text/">Das Scheitern der Väter</a>&#8221; in der SZ kommen gleich eine Menge Dinge auf den Tisch. So wird zu Beginn Karin Jurczyk vom Deutschen Jugendinstitut (DJI) zitiert: &#8220;Die jungen Männer sind ziemlich verzweifelt auf der Suche nach Leitbildern &#8230; In unserer Gesellschaft gibt es kein positives Bild von Männlichkeit, das Väterlichkeit mit einschließt.&#8221;</p>
<p><span id="more-1053"></span></p>
<p>Ja, wir haben die Väterbilder alle ganz schön mit Dreck beworfen in der Vergangenheit. Alle werden sie gemieden wie die Pest: der Softie und der Strenge, der Liberale und der Autoritäre, der Phantasievolle und der Verschlossene. In Küchengesprächen auf den letzten Parties als Paar ohne Kinder, wenn der dicke Bauch schon genug Gesprächsstoff liefert, werden alle diese Vätertypen schon im Vorfeld abgewatscht. Dabei hat man das geheimnisumwobene Neuland ja noch nicht mal betreten. Und ein paar Jahre später heißt es dann schon bei irgendeiner Gelegenheit: &#8220;Was bist du (denn) für ein Vater?&#8221; Da befindet sich der unsichere Vater schon mitten drin im Image-Spießrutenlauf.</p>
<p>Ja, was für einer ist man denn? Fragen Sie das mal Ihre Kinder! Aber Vorsicht: Die können dumme Fragen von noch dümmeren sehr wohl unterscheiden. Die SZ-Autorin bleibt in ihrem Artikel bei der Wissenschaft und kommt am Ende zu dem Schluss: &#8220;Damit sich Männer in Zukunft mehr als Väter engagieren können, muss sich die Arbeitswelt noch weiter verändern&#8221;. Das haben wir schon mal gehört. Ich sage mal: Die Anwesenheit der Väter spielt eine viel größere Rolle als die Diskussion über Rollen, in denen man sie von außen wahrnimmt. Vielleicht führt gerade das zu den neuen Leitbildern, die verzweifelt gesucht werden. Trotzdem scheint es laut SZ-Online &#8220;<a href="http://www.sueddeutsche.de/leben/371/411143/bilder/?img=0.0">sechs Väter-Typen</a>&#8221; in Deutschland zu geben. Ein Esel, wer sich dort sucht.</p>
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		</item>
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		<title>Keep your hands off Jeff!</title>
		<link>http://www.familyvalues.de/2009/09/01/keep-your-hands-off-jeff/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 11:36:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Lermann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lustig und vielleicht sehr nah dran. Unfollow Emom! Facebook, Twitter Revolutionizing How Parents Stalk Their College-Aged Kids Facebook, Twitter Revolutionizing How Parents Stalk Their College-Aged Kids]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lustig und vielleicht sehr nah dran. Unfollow Emom!</p>
<p><object width="480" height="430"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://media.theonion.com/flash/video/onn_player.swf?videoid=14364&#038;embedded=true&#038;host=http://www.theonion.com" /><param name="wmode" value="transparent" /><embed src="http://media.theonion.com/flash/video/onn_player.swf" type="application/x-shockwave-flash" allowScriptAccess="always" allowFullScreen="true" wmode="transparent" width="480" height="430" flashvars="videoid=14364&#038;embedded=true&#038;host=http://www.theonion.com"></embed></object><br /><a href="http://www.theonion.com/video/facebook-twitter-revolutionizing-how-parents-stalk,14364/">Facebook, Twitter Revolutionizing How Parents Stalk Their College-Aged Kids</a></p>
<p><a href="http://www.theonion.com/content/video/facebook_twitter_revolutionizing?utm_source=videoembed">Facebook, Twitter Revolutionizing How Parents Stalk Their College-Aged Kids</a></p>
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		<title>Operation Stelzenhaus (2): Pi mal Daumen hoch zwei</title>
		<link>http://www.familyvalues.de/2009/08/04/operation-stelzenhaus-2-pi-mal-daumen-hoch-zwei/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 14:48:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Lermann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Winkelverbindungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Am meisten gereizt hat mich an dem Bauvorhaben ja, dass ich relativ gefahrlos ohne Anleitung loslegen konnte. Jeder noch so unbedeutende IKEA-Artikel hat eine mehrseite Montageanleitung. Aber hier habe ich den Bauplan im Kopf und da wächst und gedeiht er. &#8230; <a href="http://www.familyvalues.de/2009/08/04/operation-stelzenhaus-2-pi-mal-daumen-hoch-zwei/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am meisten gereizt hat mich an dem <a href="/2009/06/16/operation-stelzenhaus_1/">Bauvorhaben</a> ja, dass ich relativ gefahrlos ohne Anleitung loslegen konnte. Jeder noch so unbedeutende IKEA-Artikel hat eine mehrseite Montageanleitung. Aber hier habe ich den Bauplan im Kopf und da wächst und gedeiht er. Irrtümer tauchen auf, werden eliminiert, manchmal überstehen welche den Prozess und schaffen es in die Wirklichkeit. Aber auch das ist kein Drama, denn ich habe genug Zeit, um die ganze Hütte auch wieder abzureißen und vollkommen neu aufzubauen. Meine Töchter nehmen die Baustelle mittlerweile genauso stoisch hin wie ich, keine Ungeduld treibt uns an, das nasse Wetter in den letzten Wochen hat sie uns ausgetrieben. Doch in kleinen Schritten konnten wir hier und da weiterbauen.</p>
<p><span id="more-966"></span></p>
<p><strong>Tag 2 und 3: Pfosten befestigen, Querverbindungen, Boden und Dachgerüst einziehen<br />
</strong></p>
<p>Für das Gerüst habe ich oft und viele Kanthölzer (Durchmesser &#8211; passend zum Pfostenträger &#8211; 70 mm) eingekauft und auf die entsprechenden Längen zurecht gesägt. Im Urzustand (Länge zirka 3 m) habe ich nur die vier Eckpfosten gelassen, die mit jeweils vier ziemlich dicken Schrauben an den Pfostenträgern befestigt wurden.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-967" title="stelzenhaus_pfosten" src="http://www.familyvalues.de/wp-content/uploads/2009/08/stelzenhaus_pfosten-460x345.jpg" alt="stelzenhaus_pfosten" width="460" height="345" /></p>
<p>Natürlich geht ohne gescheites Abmessen nichts, aber ab der vierten Größe, die man mit den anderen kombiniert, tendiere ich dazu, erst mal die ersten drei Schritte zu erledigen. Vor dem Dach kommt der Boden. In einer Höhe von 140 cm soll der erste und einzige Stock eingezogen werden. Hier kommen die zugeschnittenen Kanthölzer (immer noch 70 mm) zum Einsatz. Gegen die Schwerkraft wirken Winkel- und Flachverbindungen, deren viele Löcher mit weiteren Schrauben gestopft werden wollen. Die Querverbindung in der Mitte des Bodens und die diagonalen an den Ecken sind erste Versuche, eine gewisse Stabilität sicherzustellen, anders sind die ersten Zimmerleute auch nicht vorgegangen, glaube ich. Also, die allerersten. Die, die noch gar keinen Plan hatten &#8211; außer den im Kopf. Zum Glück habe ich keine Besserwisser-Nachbarn, das könnte sonst anstrengend werden.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-972 aligncenter" title="Stelzenhaus Querverbindungen" src="http://www.familyvalues.de/wp-content/uploads/2009/08/stelzenhaus_querverbindungen-460x345.jpg" alt="stelzenhaus_querverbindungen" width="460" height="345" /></p>
<p style="text-align: center;">
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-980" title="Stelzenhaus Geruest" src="http://www.familyvalues.de/wp-content/uploads/2009/08/steltenhaus_grobgeruest1.jpg" alt="Stelzenhaus Geruest" width="459" height="610" /></p>
<p>Man sieht im Hintergrund deutlich den neidischen Welldach-Kollegen. Ja, mein Lieber, so was nennt man <em>Bauhaus</em>, nicht <em>Baumhaus</em>. Aber genug geklotzt, meine Töchter können die Verbindung zu einem Haus noch überhaupt gar nicht herstellen. Zeit für ein klares Zeichen.</p>
<p>Den Boden ziehe ich mit ein paar edlen, geriffelten Dielenbrettern ein (8 Stück à 5 Euro). Obwohl ich sie beim Befestigen ganz eng aneinander lege, entstehen nach ein paar Tagen breite Spalten zwischen den Brettern. Wahrscheinlich war noch zuviel Regenwasser drin, das die Sonne jetzt rausgetrieben hat. Beim Kantholzrahmen oben habe ich darauf geachtet, dass ich die vorderen Teile <em>auf</em> und die hinteren <em>an</em> den Pfosten befestige, so dass eine kleine Neigung nach hinten hin entsteht, damit der Regen später vom Dach ablaufen kann. Genug Neigung fürs Wasser, aber nicht zu viel fürs Auge. Doch das Dach ist für die nächste Sitzung geplant.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-997" title="Stelzenhaus mit Boden und Dachgerüst" src="http://www.familyvalues.de/wp-content/uploads/2009/08/stelzenhaus_mit-boden.jpg" alt="Stelzenhaus mit Boden und Dachgerüst" width="457" height="608" /></p>
<p><a href="http://www.familyvalues.de/2009/06/16/operation-stelzenhaus_1/">Operation Stelzenhaus (1): Erde ist härter als Sand</a></p>
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		</item>
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		<title>Rückkehr nach Deutschland – Wo ist es familienfreundlich?</title>
		<link>http://www.familyvalues.de/2009/07/13/ruckkehr-nach-deutschland-%e2%80%93-ein-fallbeispiel-mit-kindern/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 17:48:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Heitkamp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Großstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Mainz]]></category>
		<category><![CDATA[Umzug]]></category>

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		<description><![CDATA[Zugegeben: Wer in eine neue Stadt umzieht, tut dies in der Regel aus beruflichen Gründen und hat sich nur selten den neuen Ort aussuchen dürfen. In Zeiten zunehmenden beruflichen Nomadentums kann eine solche Entscheidung, bewusst gefasst, allerdings ganz erhebliche Vorteile &#8230; <a href="http://www.familyvalues.de/2009/07/13/ruckkehr-nach-deutschland-%e2%80%93-ein-fallbeispiel-mit-kindern/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zugegeben: Wer in eine neue Stadt umzieht, tut dies in der Regel aus beruflichen Gründen und hat sich nur selten den neuen Ort aussuchen dürfen. In Zeiten zunehmenden beruflichen Nomadentums kann eine solche Entscheidung, bewusst gefasst, allerdings ganz erhebliche Vorteile mit sich bringen. Wer wie unsere kleine Familie aus dem Ausland zurückkehrt, hat heute gar keine Wahl als sich sehr gut zu überlegen, wo das neue Lager aufgeschlagen werden soll. Dank einiger Entscheidungshilfen ist so ein totaler Neuanfang eine viel bessere Ausgangsposition als man zunächst erwarten mag.</p>
<p><span id="more-928"></span></p>
<p>Ein Zuzug aus dem Ausland ist ohnehin eine große Sache, soviel ist klar: Den besseren Job 500 Kilometer entfernt, oder doch näher bei den Freunden bleiben, dafür weniger verdienen? Solche Fragen stellen sich erst gar nicht, denn die Freunde der letzten Jahre bleiben ohnehin zurück. Und die in der alten Heimat sind – wenn sie es nicht schon waren – mittlerweile über das ganze Land verstreut. Die Familie lebt – zumindest in unserem Fall – in wenig aussichtsreichen Klein- oder Mittelzentren ohne berufliche Perspektive oder nennenswerte Kinderbetreuung. Da wir ihr zudem nicht unnötig auf der Tasche liegen wollen und können, ist schnell klar: Eine Großstadt muss her.</p>
<p>Eine Großstadt hat per Begriffsbestimmung mindestens 100.000 Einwohner, und in Deutschland gab es davon im Jahre 2007 noch 81 Stück. Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Gro%C3%9Fst%C3%A4dte_in_Deutschland" target="_blank">Auswahl</a> ist also nicht gering. Laut Wikipedia leben knapp über ein Drittel aller Deutschen in einer Großstadt. Das ist eine gewisse statistische Normalität, über die wir als exotische Rückkehrer in jedem Fall schon einmal dankbar sind. Leider sind 81 Städte aber auch eine zu große Zahl, um schon mal ein paar Wohnungsbesichtigungen anzuleiern. Einigen wir uns also auf die, sagen wir, 25 größten Städte.</p>
<p>Auch hier hat jeder sicherlich ganz schnell ein paar eigene Filter parat, mit der er die Liste reduzieren kann: Düsseldorf oder Köln? Frankfurt oder Offenbach? Eine Gewissensfrage, ohne Frage. Hamburg ist zu kalt, in Essen wohnt die unausstehliche Tante Klara, in Duisburg wird nur zweitklassig Fußball gespielt – na also, geht doch. Doch auch ernsthaft betrachtet gibt es weiter Entscheidungshilfen. Für Selbständige könnte der <a href="http://www.iwconsult.de/regionalranking2009.htm" target="_blank">wirtschaftliche Faktor</a> eine bedeutende Rolle spielen. Wer aber zum Beispiel besonderen Wert darauf legt, wo sich <a href="http://www.prognos.com/Familienatlas-2007.176.0.html" target="_blank">Familie und Beruf</a> am besten vereinbaren lassen, kommt auf ganz andere Ergebnisse.</p>
<p>Wonach wir suchen ist dabei eine passende Schnittmenge. Die aber kann ganz überraschend ausfallen. Wer hätte zum Beispiel gedacht, dass Mainz in beiden Listen ganz oben mitspielt? Eine gewisse Flexibilität – müssen wir das sagen? – ist unverzichtbar. Manchmal sind es auch die Gebiete nicht unmittelbar mit Großstadt, die plötzlich sehr attraktiv erscheinen. Zahlreiche Regionen, insbesondere in Ostdeutschland, die heute noch unter einer schlechten wirtschaftlichen Situation leiden, investieren in Familienfreundlichkeit. Ihr Vorteil ist eine sehr gute Betreuungsinfrastruktur und häufig überdurchschnittliche Schulbedingungen.</p>
<p>Für uns war übrigens letzter Aspekt besonders wichtig, sind wir doch vor allem wegen der Kinder überhaupt nach Deutschland zurück gekehrt. Als dann, nach Bewerbungsgesprächen so weit gestreut wie Bremen, Ulm und Mainz, schließlich ein Arbeitsvertrag in Dresden in Aussicht stand, fiel die Entscheidung nicht mehr schwer. Ganz nebenbei bleibt es so für uns auch in der alten Heimat weiter aufregend: Diese Ecke Deutschlands haben wir als zuletzt Wahlkölner bisher noch gar nicht kennen gelernt.</p>
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		</item>
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		<title>Operation Stelzenhaus (1): Erde ist härter als Sand</title>
		<link>http://www.familyvalues.de/2009/06/16/operation-stelzenhaus_1/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 14:07:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Lermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[DIY]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Schulkind]]></category>
		<category><![CDATA[Bauanleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Baumhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Stelzenhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[In unserem überschaubaren Reihenmittelhausgarten war noch eine Ecke frei. Groß genug, um einen Kindertraum zu erfüllen: das eigene Haus aus Holz, mindestens 1,50 m über dem Erdboden, damit die Erwachsenen sich richtig schinden müssen um einzusteigen. Für ein Baumhaus fehlte &#8230; <a href="http://www.familyvalues.de/2009/06/16/operation-stelzenhaus_1/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">In unserem überschaubaren Reihenmittelhausgarten war noch eine Ecke frei. Groß genug, um einen Kindertraum zu erfüllen: das eigene Haus aus Holz, mindestens 1,50 m über dem Erdboden, damit die Erwachsenen sich richtig schinden müssen um einzusteigen. Für ein Baumhaus fehlte ein starker Baum auf dem Grundstück, deshalb hier eine Bauanleitung in mehreren Teilen für ein <strong>Stelzenhaus</strong>. Fortsetzungen folgen vorraussichtlich in Abständen von einer Woche, hängt aber vom Wetter ab.</p>
<p style="text-align: left;">
<p><span id="more-772"></span></p>
<p style="text-align: left;"><img class="size-medium wp-image-773 aligncenter" title="stelzenhaus-skizze" src="http://www.familyvalues.de/wp-content/uploads/2009/06/stelzenhaus-skizze-460x345.jpg" alt="stelzenhaus-skizze" width="460" height="345" /></p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;"><strong>Tag 1: Löcher graben und Pfostenträger einzementieren</strong></p>
<p style="text-align: left;">Samstags zum Baumarkt zu fahren läuft bei manchen Leuten unter Entspannung, nicht bei mir. Dem ersten Mann im orangefarbenen Hemd, den ich sehe, stelle ich drei gezielte Fragen und bekomme auch drei recht präzise Antworten. Ich brauche:</p>
<ol style="text-align: left;">
<li>vier Pfostenträger</li>
<li>vier Säcke Montagezement</li>
<li>acht Rechteckleisten zu je 50 cm</li>
</ol>
<p style="text-align: left;">Zur Freude der Kinder liegt im Gang ein ausgeweideter Sack Zement, ideal um sich schnell einzustauben. Vier Gebinde &#8220;Setz-Fix&#8221; à 25 Kilo landen auf dem Wagen, dann geht es weiter in die Holzabteilung. Der Mann an der Kreissäge schneidet mir zwei lange Rechteckleisten in mehrere 50 cm große Teile. Im Außenbereich bekomme ich die letzten vier Pfostenträger mit ca. 70 mm Durchmesser. Alles zusammen kostet 51,10 Euro. Mehr Material brauche ich heute nicht, Phase 1 hat es nämlich in sich.</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-778" title="stelzenhaus_material" src="http://www.familyvalues.de/wp-content/uploads/2009/06/stelzenhaus_material-460x345.jpg" alt="stelzenhaus_material" width="460" height="345" /></p>
<p style="text-align: left;">Meine kleinen Assistentinnen helfen mir prächtig beim Ausheben der vier Löcher für die Eckpfosten &#8211; bis sie merken, dass Erde härter ist als Sand. Und unsere Gartenerde trägt dazu noch große runde Steine und ordentlich dicke Wurzeln in sich. Ab einer Tiefe von 30 cm stoßen wir auf Bauschutt aus den 70er Jahren. Weiter wollen wir aber auch nicht runter.</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-779" title="stelzenhaus-loecher" src="http://www.familyvalues.de/wp-content/uploads/2009/06/stelzenhaus-loecher-460x345.jpg" alt="stelzenhaus-loecher" width="460" height="345" /></p>
<p style="text-align: left;">Der Montagebeton ist ein wunderbares Produkt der Gegenwart, denn er verspricht: &#8220;kein Mischen erforderlich, einfach Pulver mit Wasser benetzen&#8221;. Auf dem Sack abgebildet ist ein Pfostenträger im Zementbad, das ganz entspannt per Gießkanne befeuchtet wird. Ich ignoriere bei zwei Löchern vollkommen, dass man das Gemisch nur bis 20 cm hoch einschütten soll. In blanker Panik verrühre ich den Zement mit bloßen Händen, im Nu kommen mir zwei Kinderhände zu Hilfe. Die Suppe in Loch Nummer drei und vier ist vielleicht eine Spur zu flüssig. Die vier Säcke aber sind aufgebraucht, wird schon halten. Bevor der Mörtel fest wird, habe ich die Pfostenträger jeweils zwischen zwei Leisten in den Beton gehängt und ins Lot gebracht. Bis zum nächsten Wochenende ist alles schön durchgetrocknet.</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-782" title="stelzenhaus_pfostentrager" src="http://www.familyvalues.de/wp-content/uploads/2009/06/stelzenhaus_pfostentrager-460x345.jpg" alt="stelzenhaus_pfostentrager" width="460" height="345" /></p>
<p style="text-align: left;">Abends kommt mir der Gedanke, dass zwei zusätzliche Pfosten an den langen Seiten (ca. 1,93 m) vielleicht noch mehr Stabilität bringen würden. Damit ist auch der kommende Samstag mit Graben und Rühren verplant. Der nächste Post kommt, wenn die Pfosten montiert werden.</p>
<p style="text-align: left;">Ihr würdet das ganz anders anpacken? Glaub ich gerne, Kommentare willkommen.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.familyvalues.de/2009/08/04/operation-stelzenhaus-2-pi-mal-daumen-hoch-zwei/">Operation Stelzenhaus (2): Pi mal Daumen hoch zwei</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Muss ich das jetzt (auch noch) sehen?</title>
		<link>http://www.familyvalues.de/2009/06/05/muss-ich-das-jetzt-auch-noch-sehen/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Jun 2009 07:47:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Lermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Erwachsen auf Probe]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe das Gefühl, wir müssten an dieser Stelle auch mal etwas zur RTL-Sendung &#8220;Erwachsen auf Probe&#8221; schreiben. Das habe ich hiermit getan und damit haben wir auch dieses Keyword in der Datenbank. Es ist mir leider nicht möglich, mehr &#8230; <a href="http://www.familyvalues.de/2009/06/05/muss-ich-das-jetzt-auch-noch-sehen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe das Gefühl, wir müssten an dieser Stelle auch mal etwas zur RTL-Sendung &#8220;Erwachsen auf Probe&#8221; schreiben. Das habe ich hiermit getan und damit haben wir auch dieses Keyword in der Datenbank.<br />
Es ist mir leider nicht möglich, mehr zum Thema beizutragen, denn ich habe dazu einfach keine Lust. Ich möchte auch deshalb den Fernseher nicht anschalten müssen, und die Artikel über die Sendung langweilen mich schon im Vorspann. Wenn ihr denkt, ich würde was verpassen, bitte überzeugt mich. Das Elend Fernsehen ist mittlerweile schwer zu ertragen, zur Entspannung taugt es nur noch bedingt für mich. Ob Kerner, Bohlen oder Supernanny &#8211; die Unterschiede verschwimmen aus der Entfernung. Es gibt wahrhaft schöneren Zeitvertreib, gerade wenn man echte Kinder zu Hause hat. Die Show muss ohne mich laufen.</p>
<p>Das schreiben die anderen (empfehle ich jetzt mal ungelesen): <a href="http://www.welt.de/fernsehen/article3857698/Nach-der-Baby-Show-kann-RTL-kaum-tiefer-sinken.html">welt.de</a>, <a href="http://www.sueddeutsche.de/w5T38U/2919414/Ich-wuerde-eine-Macke-kriegen.html">SZ</a>, <a href="http://www.bild.de/BILD/unterhaltung/TV/2009/06/05/erwachsen-auf-probe-GRAFIK/die-paare-der-rtl-doku-reihe.html">Bild.de</a>. <a href="http://www.focus.de/panorama/vermischtes/erwachsen-auf-probe-erste-folge-baby-dummie-ueberlebt-nicht_aid_405279.html">Focus Online</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Elternstadtplan München</title>
		<link>http://www.familyvalues.de/2009/05/28/elternstadtplan-munchen/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 May 2009 16:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko Bielinski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinkind]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir haben seit heute eine neue Rubrik online: Der Elternstadtplan München. Wir wollen auf dieser Karte familienrelevante Orte sammeln und vorstellen. Das sind natürlich Spielplätze, Krippen, Kindergärten, aber auch kinderfreundliche Restaurants, kostenlose Still -und Wickelmöglichkeiten in der Innenstadt und soziale &#8230; <a href="http://www.familyvalues.de/2009/05/28/elternstadtplan-munchen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben seit heute eine neue Rubrik online: Der <a href="/elternstadtplan-muenchen/">Elternstadtplan München</a>. Wir wollen auf dieser Karte familienrelevante Orte sammeln und vorstellen. Das sind natürlich Spielplätze, Krippen, Kindergärten, aber auch kinderfreundliche Restaurants, kostenlose Still -und Wickelmöglichkeiten in der Innenstadt und soziale Einrichtungen, wie z.B. Mütterläden. Momentan stehen nur ein paar wenige Einträge auf der Karte, aber sie soll wachsen. Schnell wachsen. Dazu machen wir uns einerseits natürlich selbst auf die Stadt mit Kameras und Kinderwägen zu erkunden, setzen andererseits aber auch auf die Schwarmintelligenz von euch.</p>
<p><strong>Mitmachen ist ganz einfach:</strong></p>
<p><a href="/elternstadtplan-muenchen-mitmachen/">Auf dieser Seite</a> könnt ihr eure eigenen Orte eintragen, die nach einer kurzen Überprüfung sofort online gehen. Je mehr Informationen ihr zu einem Ort habt, desto aussagekräftiger und interessanter ist der Eintrag für alle Leser. Um einen Ort anzulegen müsst ihr euch <strong>nicht</strong> registrieren.</p>
<p>Da sich das ganze noch in einer Beta-Testphase befindet, bitten wir eventuelle Fehler zu entschuldigen und freuen uns über konstruktives Feedback und Ergänzungsideen in den Kommentaren.</p>
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