Trauriger Bär – Freundlicher Bär
Warum gerade das für den Menschen gefährlichste Tier zum Kuschelfreund Nummer Eins wurde, liegt vielleicht genau daran, dass er so gefährlich ist. Ein starker Freund, der es nicht duldet, wenn sein Schützling leidet. Ansonsten wirken die Tiere ja reichlich dämlich, wenn man ihnen in die Augen schaut. Von Kindern wird dieser Ausdruck gerne als eine gewisse Traurigkeit interpretiert. Aber halt – mein Vorname gebietet mir mehr Respekt vor den Tierchen.
Die Bären der Kinder haben es mir ja auch angetan: Winnie Puuh, Balu, Goldbären. Zwei möchte ich gerne noch einreihen in die Prankenparade:
1. The Saddest Bear of all. Ein Online-Gratiscomic von David Guy, in dem ein Kind seinen Wuschelfreund aufheitern möchte. Schön naiv und harmlos, so wie Kinder es brauchen.
2. Der Bär auf dem Spielplatz von Dolf Verroen & Wolf Erlbruch. Ein dünnes Büchlein, illustriert mit kantigen Bildern, das die kurze Geschichte erzählt, wie eine Bande von Spielplatzkindern einen Bären in ihre Gruppe aufnimmt. Natürlich nicht, ohne ausgiebiges gegenseitiges Ärgern im Vorfeld. Schön geschrieben/übersetzt ist es auch, was ja nicht ganz von unwichtig ist, wenn man es schon 150 mal vorgelesen hat.
Über Bernhard Lermann
Wohnt bei München und beobachtet die Bewohner des Speckgürtels. Seine beiden Kinder gehen mittlerweile gerne in die Schule, haben aber noch nicht ganz verstanden, was ihr Vater arbeitet.
12. März 2009 von Bernhard Lermann
Kategorien: Bücher, Kleinkind, Schulkind |
Schlagwörter: Bären, Bücher, Comic |
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