Geheimsprache in der Familie

Axel Hacke verdient sein Geld damit, dass ihm Leute Sprüche oder Wörter zuschicken, die verwurstet wurden, von Kindern wie von Erwachsenen. Seine Kolumne ist deshalb immer noch witzig, so sehr ich da eigentlich gerne rausgewachsen wäre. Denn Mißverständnisse oder unfreiwillige Komik aus Unwissenheit heraus sind die Toplacher seit der Urzeit, ganz weit vor dem Zynismus. Im Kino wie im Familienleben.

Darüber hinaus gibt es im Familienmob immer Wörter und Redewendungen, bei denen Außenstehende (mit oder ohne Kinder) verwundert die Augenbrauen heben. Beispiele? Aus meinem Leben erst mal keine, das Copyright liegt nicht ganz bei mir. Doch im Buch Family Words findet man welche auf knapp 180 Seiten. Und ich muss zugeben, die englische Sprache bietet viele wohlkingende Wörter für viele Standardepisoden aus Familien.

Bitte dort mal nachschlagen: Ghost Poo, Futzamutza, Googol, It was delicious, Melvin
Es ist mir nicht bekannt, dass es ein ähnliches Buch auf deutsch gibt, aber Bastian Sick wird sicher in diesem Moment auf die Idee gekommen sein. Ansonsten steht die Kommentarfunktion hier offen für Beiträge zum Thema.

Hier auch eine US-Radiosendung über “The Secret Language of Families”.


Über Bernhard Lermann

Wohnt bei München und beobachtet die Bewohner des Speckgürtels. Seine beiden Kinder gehen mittlerweile gerne in die Schule, haben aber noch nicht ganz verstanden, was ihr Vater arbeitet.

05. März 2009 von Bernhard Lermann
Kategorien: Familie, Sprache | Schlagwörter: , , | Schreibe einen Kommentar

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