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	<title>Kommentare zu: TV: Menschen bei Maischberger</title>
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	<description>Elternjahre sind keine Herrenjahre</description>
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		<title>Von: Bernhard Lermann</title>
		<link>http://www.familyvalues.de/2009/03/04/tv-menschen-bei-maischberger/comment-page-1/#comment-11</link>
		<dc:creator>Bernhard Lermann</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2009 08:52:09 +0000</pubDate>
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		<description>Mir kam bei der Gestaltenparade zu allererst in den Sinn, dass der Herr Bueb da doch wirklich nichts zu suchen hat. Er erzieht Menschen, die beruflich mal sehr (ich meine sehr) erfolgreich sein sollen, so zumindest wünschen sich das die Eltern. Und natürlich werden die Abgänger zum großen Teil in der Wirtschaft schnell nach oben getrieben werden. Aber das ist ein Typ Mensch, der insgesamt in der Gesellschaft in der Minderzahl ist und die Erziehungsmethoden, die die Wirtschaftselite genossen hat, sind sehr wohl auf ihren weiteren Weg zugeschnitten. Und da möchte ich doch mal sagen: lass die mal machen, aber lasst mich in Ruhe mit euren Methoden. Und noch einmal: Strafe ist keine erzieherische Kategorie, sondern eine Ausweg für Erzieher mit wenig Fanatsie oder schwachen Nerven. Aber das solls ja geben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mir kam bei der Gestaltenparade zu allererst in den Sinn, dass der Herr Bueb da doch wirklich nichts zu suchen hat. Er erzieht Menschen, die beruflich mal sehr (ich meine sehr) erfolgreich sein sollen, so zumindest wünschen sich das die Eltern. Und natürlich werden die Abgänger zum großen Teil in der Wirtschaft schnell nach oben getrieben werden. Aber das ist ein Typ Mensch, der insgesamt in der Gesellschaft in der Minderzahl ist und die Erziehungsmethoden, die die Wirtschaftselite genossen hat, sind sehr wohl auf ihren weiteren Weg zugeschnitten. Und da möchte ich doch mal sagen: lass die mal machen, aber lasst mich in Ruhe mit euren Methoden. Und noch einmal: Strafe ist keine erzieherische Kategorie, sondern eine Ausweg für Erzieher mit wenig Fanatsie oder schwachen Nerven. Aber das solls ja geben.</p>
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		<title>Von: Heiko Bielinski</title>
		<link>http://www.familyvalues.de/2009/03/04/tv-menschen-bei-maischberger/comment-page-1/#comment-10</link>
		<dc:creator>Heiko Bielinski</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 09:54:42 +0000</pubDate>
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		<description>Schön gebrüllt. Kann deinen Ausführungen größtenteils zustimmen. Ohne jetzt schon langjährige Erziehungserfahrungen zu haben, aber der Hang zur erwachsenenkonformen Konditionierung von Kindern beginnt in großen Teilen der Amazon-Hitlisten-Erziehungsliteratur bereits im ersten Monat und zeigt sich u.a. in unsäglichen &quot;Schreien-lassen-mit-der-Sanduhr-Messmethoden&quot; beim Frischgeborenen, das partout nicht alleine in seinem vermalledeiten Bettchen schlafen will. Und sowas setzt sich dann natürlich in anderen Beispielen fort. Wer das Kind so früh wie möglich zu nach scheinbar wichtigen gesellschaftlichen Regeln zurecht ziehen will, raubt ihm einiges.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schön gebrüllt. Kann deinen Ausführungen größtenteils zustimmen. Ohne jetzt schon langjährige Erziehungserfahrungen zu haben, aber der Hang zur erwachsenenkonformen Konditionierung von Kindern beginnt in großen Teilen der Amazon-Hitlisten-Erziehungsliteratur bereits im ersten Monat und zeigt sich u.a. in unsäglichen &#8220;Schreien-lassen-mit-der-Sanduhr-Messmethoden&#8221; beim Frischgeborenen, das partout nicht alleine in seinem vermalledeiten Bettchen schlafen will. Und sowas setzt sich dann natürlich in anderen Beispielen fort. Wer das Kind so früh wie möglich zu nach scheinbar wichtigen gesellschaftlichen Regeln zurecht ziehen will, raubt ihm einiges.</p>
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		<title>Von: Altren</title>
		<link>http://www.familyvalues.de/2009/03/04/tv-menschen-bei-maischberger/comment-page-1/#comment-9</link>
		<dc:creator>Altren</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Mar 2009 15:26:00 +0000</pubDate>
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		<description>Das Traurige an dieser Sendung  war zum einen, dass es unter all den Sprechfiguren, die da Erziehungs-Rethoriken performten, nur eine einzige wirkliche Stimme, Präsenz und Art zu sprechen gab: eben die von Anna Wintzer; ausgesucht für die Rolle der Antiautoritären. 

Nicht nur war sie die einzige, die fähig war, die anderen nicht zu unterbrechen und immer ausreden zu lassen (auch, wo sie selbst von ihnen unterbrochen wurde, was ziemlich oft vorkam), sondern sie war auch die einzige, die unter &quot;Erziehung&quot; offenkundig etwas völlig anderes verstanden hat als Ausbildung &amp; Anleitung zum Zähneputzen, Tischdecken und Mundhalten wenn es sich gehört.

Deutlich wurde die unterschiedlichen Interessen an kleinen Beispielen: 
Auf die aufgeregte Frage etwa, zu welchen Unfällen es denn wohl führen würde, wenn man den Kindern beim Frühstück gerade nicht vorgibt, wohin ein Glas zu stellen ist (nicht an die Tischkante!), als Anna Wintzer erwähnte, dass neue Prakikanten in ihrem Kindergarten &quot;Nicht-Intervenieren&quot; immer erst mühsam lernen müssten: 1 Euro Strafe in die Eiskasse, wenn man ein Kind zurechtweist. 
In den folgenden Tumult der Erziehungstheoretiker sagte sie dann nämlich den schönen Satz: 
&quot;Aber man nimmt ihnen doch sonst ihre ganze Arbeit weg!&quot; 

… Und eben diese Auffassung: dass es beim Erziehen gerade n i c h t  darum geht, die Unverzichtbarkeiten bürgerlicher Wohlgeordnetheit (Zähne geputzt, Glas nicht zerbrochen, Mund zum richtigen Zeitpunkt zu) einzuschleifen, sondern vielmehr darum, einer sich formenden Intelligenz und Weltanteilnahme auf aufmerksame und faire Art das umfassenst mögliche Lernen zu ermöglichen – das war und ist s o w e i t  von heutigen vorauseilender Apassungs-Gehirnwäsche entfernt,  dass nicht einmal Moderatorin Maischberger ein einziges Mal in der Lage war, eines der vielen  Denkangebote von Frau Wintzer aufzugreifen.
Es ging v.a. i n der Herrenrunde immer nur kleinteilig um nicht geputzte Zähne, einzuhaltende Uhrzeiten, Tischkanten und Rechthabensformen. 
(Bei letzterem taten sich die Gentleman besonders hervor. Der feinste und entspannteste von ihnen war in den Umgangsformen tatsächlich der als autoritäre Autorität besetze Herr Bueb.)

Schade, dass Maischberger selbst auch nur noch denken kann, was Massenmedien-klischees uns stereotyp vorkauen: 
z.B. dass es einer antiautoritär erziehenden Mutter gewiss nicht froh machen kann, wenn ihr Kind andere Berufe wählt, als sie selbst sie sich hätte ausdenken können oder wollen. …Dabei war Frau Wintzer die Freude und Rührung angesichts ihres großartigen Sohnes, der wirklich seinen ganz eigenen Weg hat finden können (und wollen wie dürfen), so rührend deutlich anzumerken!
Frau Maischberger aber konnte wieder nicht anders, als Klischee-Polarisierungen loszuwerden: ..ist es gewiss nicht schön für eine .. wenn das Kind dann…  musste sie als Schlusswort zu Frau Wintzer lancieren, nfähgi auf das Gesagte wirklich zu reagieren. ein Hoch auf Journalisten die noch zuhören: hier gab es nämlich keine…
Was kann man da als Angesprochene noch anderes tun, als sich in den Sessel zurücklehnen und versuchen zu entspannen..

Ich empfehle diese Sendung als Studie zum aktuellen und trübsinnigen Backlash: der es uns völlig unnötig und unmöglich macht, über Erziehung anders denn als großes und nötiges Projekt der Kondittionierung zur bürgerlichen Effizienz zu reden; und, fatalerweise, dann auch genau das anzustreben – und allen anderen Möglichkeiten mit kindlicher Energie, Weltelan und neugieriger offener Intelligenz ihnen menschlich zugewandt umzugehen, vorzuziehn.
Eh bien: Erziehen wir also!!!
Da ist dann sicher ein Ratgeber so gut wie der andere…</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Traurige an dieser Sendung  war zum einen, dass es unter all den Sprechfiguren, die da Erziehungs-Rethoriken performten, nur eine einzige wirkliche Stimme, Präsenz und Art zu sprechen gab: eben die von Anna Wintzer; ausgesucht für die Rolle der Antiautoritären. </p>
<p>Nicht nur war sie die einzige, die fähig war, die anderen nicht zu unterbrechen und immer ausreden zu lassen (auch, wo sie selbst von ihnen unterbrochen wurde, was ziemlich oft vorkam), sondern sie war auch die einzige, die unter &#8220;Erziehung&#8221; offenkundig etwas völlig anderes verstanden hat als Ausbildung &amp; Anleitung zum Zähneputzen, Tischdecken und Mundhalten wenn es sich gehört.</p>
<p>Deutlich wurde die unterschiedlichen Interessen an kleinen Beispielen:<br />
Auf die aufgeregte Frage etwa, zu welchen Unfällen es denn wohl führen würde, wenn man den Kindern beim Frühstück gerade nicht vorgibt, wohin ein Glas zu stellen ist (nicht an die Tischkante!), als Anna Wintzer erwähnte, dass neue Prakikanten in ihrem Kindergarten &#8220;Nicht-Intervenieren&#8221; immer erst mühsam lernen müssten: 1 Euro Strafe in die Eiskasse, wenn man ein Kind zurechtweist.<br />
In den folgenden Tumult der Erziehungstheoretiker sagte sie dann nämlich den schönen Satz:<br />
&#8220;Aber man nimmt ihnen doch sonst ihre ganze Arbeit weg!&#8221; </p>
<p>… Und eben diese Auffassung: dass es beim Erziehen gerade n i c h t  darum geht, die Unverzichtbarkeiten bürgerlicher Wohlgeordnetheit (Zähne geputzt, Glas nicht zerbrochen, Mund zum richtigen Zeitpunkt zu) einzuschleifen, sondern vielmehr darum, einer sich formenden Intelligenz und Weltanteilnahme auf aufmerksame und faire Art das umfassenst mögliche Lernen zu ermöglichen – das war und ist s o w e i t  von heutigen vorauseilender Apassungs-Gehirnwäsche entfernt,  dass nicht einmal Moderatorin Maischberger ein einziges Mal in der Lage war, eines der vielen  Denkangebote von Frau Wintzer aufzugreifen.<br />
Es ging v.a. i n der Herrenrunde immer nur kleinteilig um nicht geputzte Zähne, einzuhaltende Uhrzeiten, Tischkanten und Rechthabensformen.<br />
(Bei letzterem taten sich die Gentleman besonders hervor. Der feinste und entspannteste von ihnen war in den Umgangsformen tatsächlich der als autoritäre Autorität besetze Herr Bueb.)</p>
<p>Schade, dass Maischberger selbst auch nur noch denken kann, was Massenmedien-klischees uns stereotyp vorkauen:<br />
z.B. dass es einer antiautoritär erziehenden Mutter gewiss nicht froh machen kann, wenn ihr Kind andere Berufe wählt, als sie selbst sie sich hätte ausdenken können oder wollen. …Dabei war Frau Wintzer die Freude und Rührung angesichts ihres großartigen Sohnes, der wirklich seinen ganz eigenen Weg hat finden können (und wollen wie dürfen), so rührend deutlich anzumerken!<br />
Frau Maischberger aber konnte wieder nicht anders, als Klischee-Polarisierungen loszuwerden: ..ist es gewiss nicht schön für eine .. wenn das Kind dann…  musste sie als Schlusswort zu Frau Wintzer lancieren, nfähgi auf das Gesagte wirklich zu reagieren. ein Hoch auf Journalisten die noch zuhören: hier gab es nämlich keine…<br />
Was kann man da als Angesprochene noch anderes tun, als sich in den Sessel zurücklehnen und versuchen zu entspannen..</p>
<p>Ich empfehle diese Sendung als Studie zum aktuellen und trübsinnigen Backlash: der es uns völlig unnötig und unmöglich macht, über Erziehung anders denn als großes und nötiges Projekt der Kondittionierung zur bürgerlichen Effizienz zu reden; und, fatalerweise, dann auch genau das anzustreben – und allen anderen Möglichkeiten mit kindlicher Energie, Weltelan und neugieriger offener Intelligenz ihnen menschlich zugewandt umzugehen, vorzuziehn.<br />
Eh bien: Erziehen wir also!!!<br />
Da ist dann sicher ein Ratgeber so gut wie der andere…</p>
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		<title>Von: Totontli</title>
		<link>http://www.familyvalues.de/2009/03/04/tv-menschen-bei-maischberger/comment-page-1/#comment-7</link>
		<dc:creator>Totontli</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 13:28:06 +0000</pubDate>
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		<description>Klingt so, als hätte Michel Friedman gefehlt, um die Sache bisschen anzuheizen. Siehe hier: http://fernsehkritik.tv/tv-magazin/#id-920</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Klingt so, als hätte Michel Friedman gefehlt, um die Sache bisschen anzuheizen. Siehe hier: <a href="http://fernsehkritik.tv/tv-magazin/#id-920" rel="nofollow">http://fernsehkritik.tv/tv-magazin/#id-920</a></p>
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